Frau + Karbon = Randonneur(in) - aber nicht nur ...

Schlagwort: ciclofachiro

Die Nacht zum Tag machen …

Edelweiß-Tour (460 km/ 3500 Hm)

Wer radelt so spät durch Nacht und Gewitter?
Es sind die Edelweiß Drahtesel-Ritter …
(frei nach Goethes Erlkönig)

Bicigrill Bike Break, Faedo – 9.00 Uhr                                                          Italiano
Ein Tross aus etwa 50 Pedalrittern setzt sich in Bewegung. Richtung Norden. Alle haben dasselbe im Sinn, nämlich sich im Kreise zu drehen: Über den Brenner-Pass nach Innsbruck, über Landeck immer dem Inn entlang zu seinen Ursprüngen im Oberinntal, durch das Dreiländereck bei Martina, Reschenpass und runterrollen durch das Vinschgau nach Meran, weiter nach Bozen und über den Kalterer See wieder nach Faedo.
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karte

Hermann hat nach der 999miglia und der LEL nicht wirklich Lust sich nochmal eine Nacht um die Ohren zu schlagen und entschließt sich (nicht schweren Herzens) bis zum Brenner mitzufahren. So hängen wir uns an das buntradbeshirtete Führungsgrüppchen an. Es geht flott dahin bis kurz vor Klausen. Da zerstreut sich. Vorbei an Klausen. Hmmmhhhmm, wo sind die denn alle abgeblieben? Vermutlich in einem der Lokale in der wunderschönen Klausner Altstadt hängen geblieben – zum Holbmittogn (=Halbmittag). Wir pedalieren weiter, alleine … Nein nicht ganz ein pinkfarbenes Radshirt bleibt uns an den Fersen, Ivan, wie sich später herausstellen wird. Kurz nach Brixen, eine weibliche Stimme, Laura M., etwas ungehalten über das Stück Radweg. Wir haben es vermieden, weil der Untergrund sich nicht wirklich für zarte Rennradreifen eignet. Und schon entschwindet sie mit Enzo unseren Blicken. Sie ist ja auch – wie auf ihrem Radshirt zu lesen ist – auf dem Weg zur RAAM (=Race Across Amerika) …
Auf dem Brenner kurze Kuchen-Ess-Pause, man gönnt sich ja sonst nichts … und den ersten Stempel ins Brevet-Büchlein drücken lassen. Dann muss  ich alleine weiter. Alleine? Nein, Ivan wartet schon.
Den starken Gegenwind merkt man kaum, denn es geht kilometerlang abwärts. Kurz vor Innsbruck der steile Aufstieg nach Mutters, uns bleibt nichts erspart … Hätte man da nicht weiter unten um Innsbruck rum können? Wieder unten im Inntal hat sich der wolkenlose Nachmittagshimmel plötzlich bedrohlich zugezogen. Nach einem Verhauer sind wir endlich auf dem Inn-Radweg. Und schon fallen die ersten großen Tropfen. Über der Axamer Lizum gehen die Blitze nieder. Ist ja weit weg …!!?? Blitz und Krach! Schnell unter der Autobahnbrücke Schutz suchen. Eine Essenspause hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt. Nach einer halben Stunde ist das Ärgste vorbei. Komisch nur, dass wir schon stundenlang niemanden von der Randonneé gesehen hatten. Wo sind die denn alle? Ich schlage Ivan vor, er könne ja schon vorausfahren, er müsse nicht auf mich warten … Er gesteht mir, dass er kein GPS-Gerät habe und seinen Kumpel „verloren“. Und so geht es weiter. Ich mit Ivan im Schlepptau. Es gibt einiges zu sehen. Tiere. Eine Ringelnatter. Große Hasen schlagen Haken. Drei Gämsen. Nanu, was machen denn hier unten im Talgrund?  die  Nicht sehr weit kommen wir, dann ist es wieder duster und noch zweimal erreichen wir rechtzeitig einen Unterschlupf vor Blitz, Hagel und Sturzbächen.  Es dämmert und so heißt es Lichter an. Nun wird sich zeigen, was die Sigma Buster 2000 verspricht. 10 Stunden soll der Akku halten. Hoffentlich. Ich fahre nämlich nicht mehr mit Nabendynamo. Ob das eine gute Entscheidung war? Um die Geräte aufzuladen muss ich nun auch noch eine Powerbank mithaben. Hermann hatte mich schon tadelnd gefragt, was ich schon wieder alles Überflüssiges mitschleppte, weil mein Rad so schwer sei. Im Dunkeln überholen einen Radler der Edelweiß Tour. Nein, eine Radlerin. Olga. Endlich in Landeck beginnt die Steigung. Zum Glück auch durch das Oberinntal verläuft die Strecke immer auf einem Radweg. Es ist inzwischen fast Schlafenszeit. Die Müdigkeit kommt, hatte ich doch in der letzten Nacht bei Verena und Ivo gefeiert und wenig geschlafen. Ich beschließe für mich bei der netten Kapelle mit Bank eine kurze (Schlaf-?)Pause zu machen. Aber Fehlanzeige, vom Regen ist alles nass. Also weiter. Den Radweg entlang, auf und ab. Schwarz glänzender nasser Asphalt. Komisch, haben sie da ein Stück anders … andere Farbe, glatter … „Wusch!! Es spritzt nach allen Seiten, bis zu meinen Knien reicht die Wasserfontäne. Schuhe, Socken – alles pitschnass, zum Glück ist es nicht sehr kalt.  Ein Dörfchen. Mehrere Hotels. Haben die es gut, die Leute, die jetzt schlafen gehen dürfen. Schlafen! Das wird zu einer fixen Idee. Eine Bank. Nein, keine Sitzbank. Die hier hat einen Vorraum. Trocken. Ich erinnere mich, dass Peter W. erzählt hatte, dass er öfters in so einem Banken-Vorräumen geschlafen hat oder in Bushaltestellen-Häuschen. Könnte ich da nicht auch …? Ich bleibe wieder stehen. Das wird Ivan wohl nerven … Aber nein, geduldig ist er … bleibt ihm aber auch nichts anderes übrig. Ich ziehe mal was Warmes an, stecke meine Füße trocken besockt in Nylontüten und überlege. Nein, hier zu schlafen, da habe ich doch Hemmungen. Also weiter. Geht eh wieder. Wir kommen zur Schweizer Grenze. Man muss als Radfahrer nämlich den Umweg über das Dreiländereck nehmen, da die Reschenpass-Straße sich durch viele Galerien – für Radler gefährlich und verboten- nach Oben windet. Also rein in die Schweiz und nach 50 Metern das Land wieder verlassen. Keine Grenzkontrolle. Die Beamten sind wohl auch schon schlafen gegangen. Schlafen! Neben dem Grenzhäuschen entdecke ich eine Bank, geschützt unter einem Dach. Das wäre es! Ich überrede Ivan schon weiter zu fahren. Es sei ganz leicht. Nach Nauders und dann immer über den markierten Radweg bis zurück nach Faedo. Ich lege mich hin. Angenehm eingepackt in meine warme Jacke. Jetzt, wo ich liege, will der Schlaf nicht kommen. Es fröstelt mich doch etwas, die Bank ist hart. Ich höre Stimmen und setze mich auf.  Urs und Elena. Ich fahre weiter. Bekomme über die 10 Serpentinen wieder richtig warm. Auf dem Reschen alles zu. Stempel? Ich mache ein Foto von der Ortseinfahrt und fahre gleich weiter, rechts um den See herum. Jetzt nur noch 150 km hinunterrollen. Wieder Tiere. Kröten wenden mir ihre weißen Bäuche zu. Ein großer Fuchs mit seinem buschigen weißen Schwanz. Steil geht rolle ich abwärts bis Glurns. Müdigkeit macht sich wieder breit. Solange man treten muss, geht es, aber beim Abwärtsrollen droht bei Übermüdung der Sekundenschlaf. Sollte ich vielleicht doch nochmal …? Es ist inzwischen zwei Uhr vorbei. In Prad am Brunnen bereite ich wieder ein Schlaflager. Diesmal halte ich es aber nur an die 10 Minuten aus, wieder ohne Schlaf. Weiter.  Von Ivan keine Spur mehr. Fischteich Brugg. Leider zu. Schade. Hatte mich schon auf Pasta und Kuchen gefreut. Weiter. Und weiter gegen die Müdigkeit ankämpfen. Ich komme bis zur Radbar. Leider auch zu, aber einladende Bänke. Wieder Jacke an und ich begebe mich in die Horizontale. Einige Minuten, dann höre ich was. Was war das? Ein leises Rauschen und noch eines. Vielleicht Elena und Urs. Schnell auf und weiter, vielleicht kann ich mich da ranhängen. Nicht weit, dann sehe ich die beiden. Sie ziehen an oder aus. Ich vorbei. Endlich wird es hell am Horizont. Nach Meran sehe ich einen Radfahrer mit rot-weißer Radhose. Das wird doch nicht … Doch es ist Stefan F.. Wir quatschen etwas und die Zeit vergeht wie im Fluge. Vor Bozen muss ich abbiegen. Musseu hat sich da was Besonderes einfallen lassen. Abstempeln beim Kalterer See. Ich muss also noch über den Radweg, der auf der alten Bahntrasse verläuft. Aber irgendwer hat da den Weg wohl „aufgestellt“ oder hat das mit der Auffaltung der Alpen zu tun? Irgendwie kommt es mir hier heute steiler vor … Die letzen Kilometer auf dem Etschtal-Radweg rollen wieder so richtig. Mit Rückenwind und einem Schnitt von über 30 km/h. Beim Bicigrill in Faedo ist nichts los … Keine Radler, wie ich vermutet habe. Aber ich bin auch erst die Vierte, die angekommen ist … Jetzt erklärt sich auch, warum ich kaum mal jemanden gesehen habe auf der Tour. Übrigens, Ivan ist noch nicht da … Der wird sich doch hoffentlich nicht verfahren haben?

Danke Musseu für das Erlebnis! Danke auch Emilio P. vom Bicigrill Bike Break, dass er uns den Parkplatz zur Verfügung gestellt hat und uns so schön verpflegt hat.

lorettaVorbereitung: Loretta bei der Registrierung

K800_20170826_095101K800_20170826_134721Hermann mit Ivan im Schlepptau

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Blick Richtung Nordkette von Götzens ausK800_20170826_161609
Es braut sich was zusammenK800_20170826_164710K800_20170826_165033
Im Westen wird es hellerK800_20170826_174833_001
Die hohe Munde

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In dieser Nacht waren noch andere Leute auf: Das wunderbare Foto hat Petra Stenz gemacht. Danke Petra!

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Beweisfoto in ReschenK800_20170827_060654
Kurz vor 6 Uhr. Endlich wird es hellK800_20170827_081531_001
Abstecher zum Kalterer See

Umfallen ist wie Anlehnen – nur später …

… oder Val d’Adige extreme „gli invincibili“  (277km/ 6500Hm)   italiano

invinc

strava     download GPX

Samstagmorgen beim Frühstück. Ich: „Eigentlich hätte ich doch Lust gehabt bei der Val d’Adige Extreme mitzufahren und mich als invincibile, also unbesiegbar zu verewigen“.
Nur: Die Teilnehmer sind schon beim Bicigrill Avio gestartet als wir noch gemütlich im Bett lagen … Mist aber auch … oder?
Warum nicht doch … In der Ausschreibung steht, dass man eigentlich starten kann, wann man will, Ende der Veranstaltung ist aber Sonntag 19.00 Uhr.
In Windeseile packen wir unsere Siebensachen und ab geht es. Wettervoraussichten: Nachmittags bis zum frühen Abend soll es leicht regnen.
Hier kurz die Eckdaten: Um bei den „Invincibili“ aufgenommen zu werden muss man in 24 Stunden vom Ausgangspunkt Bicigrill vier Schleifen fahren, insgesamt 280 Kilometer und 7000 Höhenmeter. Mörderisch! Und wenn man auch noch als „Insaziabile“ auf die Ehrentafel möchte, dann macht man alle vier Schleifen noch einmal in umgekehrter Richtung. Der blanke Wahnsinn! Kurz nach Mittag sind wir auch auf der Strecke, nachdem wir beim Bicigrill unsere Randocard abgeholt haben.
Die Runden können in beliebiger Reihenfolge und Richtung gefahren werden.
Aufgrund der Windrichtung wählen wir als Auftakt den „anello A“, die Schleife Monte Baldo, Rifugio Graziani mit 82km und 2200Hm. In den Bergen hängt Nebel. Die ersten Kilometer mit Rückenweg grad richtig zum Einrollen, dann ätzend in 42 Kilometer Anstieg bis zum Rifugio. Erster „timbro“ (Stempel). Die Abfahrt vorbei am Lago di Pra da Stua durch die Schlucht nach Sabbionara bitterkalt. Nach einer Stärkung beim Bicigrill plädiert Hermann nun für eine der kürzeren Schleifen. Ich kann ihn aber überreden, die längste Runde noch anzugehen und sich dann für zwei bis drei Stündchen aufs Ohr zu legen. So machen wir uns wieder auf den Weg nach Norden, leider mit Gegenwind. Mori, Nago, Arco und dann hinauf über die Serpentinenstraße Richtung Monte Stivo. Ziel der Passo Santa Barbara und Bordala. Unterwegs Fotopause. Das Wieder-Aufsteigen aufs Rad verläuft nicht ganz reibungslos. Rechter Schuh schon eingerastet rutsche ich mit dem 20170520_205930linken Fuß ab, bekomme Schräglage und den Fuß nicht aus dem Klickpedal. Weiter geht es in Zeitlupe, hart der Aufprall auf dem Asphalt. Aua! Hermann trocken: „Umfallen ist wie Anlehnen – nur später …“   In Santa Barbara wird es dunkel und der höchste Punkt ist immer noch nicht erreicht. Übler Schotterbelag lässt auch nicht gerade Freude aufkommen. Irgendwann geht es dann bergab. Wieder recht kühl. Der Reißverschluss meiner weißen Windjacke geht beim Anziehen kaputt, ich habe die glorreiche Idee, die Jacke unter meinem schwarzen Fleece Pulli anzuziehen. Das sollte mir etwas später fast zum Verhängnis werden. Kurz nach Pedersano gibt es einen Gegenanstieg. Wir bemerken zu spät die Abzweigung. Anhalten. Rechts von mir eine hohe Mauer. Verkehr und Gegenverkehr. Umkehren im Moment nicht möglich. Hinter mir naht ein Auto, schnell. In Sekundenschnelle ein Gedankenblitz: „Hiiilfeeee, der fährt aber weit rechts“, ich drücke mich noch weiter an die Steinmauer. Millimeter an mir vorbei das Auto … Schreck, lass nach! Meine Knie schlottern. Ich schaffe es auf die andere Straßenseite. Und fange an zu verstehen: Ich kohlrabenschwarz gekleidet stehe am Straßenrand. Das rote Rücklicht kann von einem Autofahrer leicht verwechselt werden mit einem der Katzenaugen, die an der Mauer angebracht sind. Vermutlich hat der Autofahrer mich gar nicht bemerkt. Glück gehabt. Hermann gibt mir seine weiße Weste. Ich werde meine gelbe Warnweste nie mehr zuhause lassen nach diesem Erlebnis. Ich bekomme noch jetzt beim Schreiben Gänsehaut. Gegen Mitternacht liegen wir in unseren Schlafsäcken. Große Lust weiter zu fahren haben wir beide nicht. Aber der Wecker ist gestellt auf 3 Uhr. Der Schlaf wird unruhig. Immer wieder werde ich geweckt von ciclisti invincibili, von den „unbesiegbaren Radfahrern“, die ihre Runden abgeschlossen haben, sich für die Heimfahrt richten und laut quatschen. Sie sind ja auch viel früher gestartet. Ach, wenn wir das nur auch wären, dann könnte man/frau jetzt gemütlich ausschlafen. Wir haben zwar nur noch die beiden kürzeren Runden vor uns, aber die sind umso knackiger als die Steigungen vielfach im zweistelligen Prozentbereich liegen. Unnachgiebig das Wecksignal und bald sind wir wieder auf Achse. Sehr starker Wind nimmt uns die Entscheidung ab. Wir gehen die Peri-Fosse an und die Abfahrt nach Sdruzziná. In Fosse nach unzähligen Kehren im Morgengrauen unverhofft ein super leckerer Cappuccino. Dann, wir hatten es schon geahnt, ohne Schutz der Bäume hat der böenartige Wind volle Schlagkraft. Einige Male fürchte ich umgeblasen zu werden. Irgendwann, nach wieder mal Schotter-Passagen, geht es an die spektakuläre Abfahrt nach Sdruzziná. Mit sagenhaftem Tiefblick ins Etschtal. Umgekehrt hätte ich die Runde mit 20%igen Steigungen wohl nicht geschafft. Frühstück im Bicigrill und weiter geht es, endlich auf die letzte Runde, Polsa und San Valentino, 62km und nur noch 1500 Höhenmetern. Nur noch? Die erste Steigung, 5 km mit bis zu 15%, das geht in die Knochen. Dann wird es flacher und oben der Ausblick auf das Etschtal weit unter uns spektakulär. Von hier geht es nur noch abwärts. Wir treffen Musseu, den Organisator, der auf dem Weg zum „insaziabile“ ist, das heißt 8 anelli aneinanderhängen. Nicht auszudenken jetzt nochmal alle vier Runden fahren zu müssen. Mir reicht es für heute mit 16 Stunden reiner 20170521_130309Fahrzeit. Wir sind megazufrieden die Herausforderung „gli invincibili“ geschafft zu haben und gönnen uns ein super gutes Mittagessen beim Bicigrill. Die unfreiwillige Wahl der späteren Startzeit hat sich als nicht ungünstig herausgestellt, mitten in der Nacht hätten wir verzichten müssen auf Carpaccio mit Grana und Ruccola und das leckere selbstgemachte Joghurteis mit Erdbeern. Wir kommen aber sicher wieder zu dieser wunderbaren Veranstaltung und vielleicht kann man sich dann langsam herantasten an die „insaziabili“??
Danke Musseu Giorgio Murari und Team Bicigrill!!!
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Gli invincibili …
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Schleife 1: Monte Baldo – Rifugio Graziani – 82km/2200Hm
http://www.openrunner.com/index.php?id=7196400

Schleife 2: Passo Santa Barbara e Bordala – 89km /1900Hm
http://www.openrunner.com/index.php?id=7295950

Schleife 3: Peri-Fosse e Corno d’Aquilio (Sdruzzinà) – 42km /1400Hm
http://www.openrunner.com/index.php?id=7196455

Schleife 4: Polsa e San Valentino – 62km/1500Hm
http://www.openrunner.com/index.php?id=7295876

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