Ich weiß nicht, ob ich die Tour jemandem empfehlen soll … Langweilig ist sie allemal nicht. Damit meine ich unsere erste Fahrt. Für die Beschreibung der Abenteuervariante bitte auf der Seite nach unten scrollen.

Die zuerst beschriebene Variante finde ich persönlich schöner, der Unterschied ist nur die Vermeidung der verfallenen 3-er-Weg Variante zwischen Latzfons und Verdings.

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Tourenlänge: 30km/ 950 Hm
Ausgangspunkt:  Brixen
Gelände: Wander- und Forstwege, Neben-Sträßchen
Zeit: knapp 3h

Beschreibung:
Von Brixen zur Mahr und von dort hinauf bis Tschötsch. Gleich weg dem Weg Nr. 11 K800_2017-11-19 13.45.31hinauf bis zur Feldthurner-Straße und zum Wöhrmaurer. Auf dem Keschtnweg Richtung Feldthurns und kurz vor dem Bauernhof Morabmüller rechts abzweigen und auf dem 12 er Weg hinauf. Man gelangt auf die Straße oberhalb Schnauders. Kurz auf der Straße und schon wieder links ab auf dem Weg Nr. 17 Richtung Garner Wetterkreuz. Nach ein paar hundert Metern verlasse ich auch diesen Weg wieder und flach geht es Nr.16 entlang bis latzfons2Garn. Oberhalb Garn wieder links nach Latzfons. Im Ort fahre ich links hinunter dem 2-er Weg folgend. Aufpassen auf die Schilder, damit man nicht langweilig der Asphaltstraße folgen muss. Nachdem man bei einem Bauernhof wieder auf  die Straße trifft, nicht dieser entlang zum Mühlele, sondern etwas einen halben Kilometer der Straße wieder aufwärts folgen bis zur Kehre. Dort steht ein verblichenes Holzschild, das nach Verdings weist. Dem folgt man bis dorthin schön durch Wiesen, Buschwälder, Kastanienhaine, immer etwas Auf und Ab. Im Ort geht es hinunter zu Moar zu Viersch und dem Kastanienweg folgend vorbei an Weinbrenner und Buschenschank Radoar nach Feldthurns. Unterwegs latzfons1Kunst im Kastanienhain. Ich fahre kurz vor dem Schloss rechts weg, vorbei am Aktiv und Vital-Hotel Taubers Unterwirt  und (nach kurzem Ratscher mit dem Chef des Hauses) auf dem Törggelesteig  bis Tschiffnon. Und jetzt wird es abenteuerlich. Ich habe eigentlich gedacht, dass ich so ungefähr alle Wege rund um Brixen kenne …, aber dieser, sogar auf Sentres als „Törggelesteig“ aufgenommenen Weg hinunter zum Ziggler kannte ich noch nicht. Und allem Anschein nach wird er auch sehr selten begangen, geschweige denn befahren. Bis zum Törggelehof Loaterer ein Fahrweg, dann ein sehr schmaler Steig, bei dem man sich ständig am Abgrund wähnt. Ist aber bis auf eine kurze steil nach unten führende Passage fahrbar (etwas unangenehm, wenn Fall-Laub der Kastanien liegen). Ein Bach ist zu durchqueren und hier ist die Vegetation wieder Dschungel pur. Baumstämme liegen herum, aufgeräumt hat hier wohl jahrzehntelang niemand. Dann wieder kurzweilig hinunter. Ich fahre über die Brücke Richtung Albeins und am ostseitigen Eisackufer entlang zurück nach  Brixen.
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latzfonskarte

 

Abenteuervariante:

Tourenlänge: 32km/ 1050 Hm
Ausgangspunkt:  Brixen
Gelände: Wander- und Forstwege, Neben-Sträßchen
Zeit: etwa 3,5h

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latzfons

Beschreibung:
Bis Latzfons wie oben. Im Ort fahren wir links ab dem 2-er Weg folgend, einige Male die Asphaltstraße kreuzend und dann auf der Asphaltstraßebis hinunter zum Schloss Gernstein  und zum Gasthaus Mühlele. (Variante: Wenn man auf die Asphaltstraße kommt anstatt rechts hinunter ein paar hundert Meter aufwärts fahren und dann auf markiertem Steig etwas auf und ab nach Verdings). Wer das Abenteuer möchte: Hinunter und gleich nach dem Gasthaus  links auf den Weg Nr. 3; wir sind etwas zu weit gefahren und haben die nächste Abzweigung links genommen. Der 3-er Weg sollte eigentlich bis Verdings führen. Aber nach dem Unterflexer wird es abenteuerlich. Der kommende Teil des Weges existiert nämlich nur noch als verfallener Weg mit Steigspuren. Das bedeutet Dschungel, Bachdurchquerung und kurz Schieben angesagt. Sobald man auf den Kastanienhain kommt kann man wahlweise rechts hinunter oder erst links hinauf und dann runterschieben. Nochmal kurz Dschungel und man gelangt wieder auf eine Fahrstraße. Vorbei am Gnolhof ist man bald in Verdings. Hier verläuft die Strecke wie oben. Den Törggelesteig finde ich sehr schön zu fahren. Bisschen Adrenalin schießt ein, da der Weg manchmal nur handtuchbreit und rechts etwas abschüssig ist, aber nicht schwer. Die kurze Schiebepassage weniger angenehm, wenn Fall-Laub der Kastanien auf dem Weg liegt. Und die Durchquerung der Schlucht ist Dschungel pur.  K800_2017-11-19 13.45.31K800_20171119_131442K800_20171119_151751K800_20171119_152418_001K800_20171119_152522