Frau + Karbon = Randonneur(in) - aber nicht nur ...

Kategorie: Triathlon (Seite 1 von 2)

Stress lass nach … Triathlon Supersprint Montigglman

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Laaaaaang und laaaaaaaaaaaaaaangsam, so mein Motto in den letzten beiden Jahren. Was will man als „ältere Dame“ denn sonst noch …

Montigglman, 10-jähriges Jubiläum … Hmmmhmm. Soll ich? Oder soll ich nicht? Den Supersprint habe ich als ich noch jung war (so vor zwei, drei Jahren *lol*) schon ein paar Mal gefinisht. Stress pur für mich: nur 400m Schwimmen, 13 km MTB und 3 km Run. 15 Frauen am Start, alle viel jünger als ich.

Wettervoraussichten – besch…. wollte natürlich schreiben „besch…eiden“.
Einige Überlegungen … ich soll!!! In Anbetracht meines fortgeschrittenen Alters natürlich gemütlich … geht auch nicht anders mangels fehlendem Schwimm- und Lauftraining. Wie schreibt der Organisator? Jetzt ist es zu spät den fehlenden Trainingseinheiten nachzujammern …

Wie ist es doch aufregend dem Start entgegenzufiebern … Immer dasselbe, auch nach vielen Wettkämpfen immer das gleiche Lampenfieber. Gefühlt hundert Mal den Wechselplatz kontrollieren. Zum Glück bin ich nochmal hin: die Radhandschuhe stecken nicht mehr an den Lenkerenden, das Handtuch praktischerweise auf den Laufschuhen ist auch nicht mehr an seinem Ort. Gestrenge Kampfrichter!!

Briefing. Ich höre zu, aber nicht so ganz genau … kenne ich doch den Ablauf. Denkste! Bei der Schwimmaufstellung schießt es mir plötzlich in den Kopf: Wie ist das noch mit der Laufstrecke?  (ich weiß auch nicht warum, muss eine plötzliche Eingebung gewesen sein …) Ich frage nach, erhalte Auskunft, verstehe aber nicht, warum ich durch den Kanal laufen muss, der zwischen Wechselzone und Badesee liegt, der Laufausgang ist doch am anderen Ende durch ein Gatter im Zaun???? Ich stehe auf der Leitung. Fast schon müssen wir Frauen ins Wasser (10 Minuten nach den Männern), bis der Groschen fällt: die Laufrichtung war geändert worden gegenüber früheren Events.

Startschuss!

SWIM: Das Schwimmen fühlt sich gut an, ich folge meinem Rhythmus. Allerdings viele kraulende Arme sehe ich weit weit vorne. Das bedeutet laut Adam Riese. Ich bin doch etwas abgeschlagen … wer weiß, ob hinter mir überhaupt noch jemand ist?

BIKE: Aus dem Wasser torkeln. Bike suchen. Helm auf. Zumachen. Startnummer um. Socken an. Laufschuhe an. Leider war ich zu nachlässig und habe keine Schnellverschluss-Litzen eingezogen. Die Idee war … Schon höre ich den Moderator: „Und los, Gabi Winck. Da sieht man wieder mal die ERFAHRENEN Triathleten … ein Schuhlöffel!!“ Hahahaaaa. Den ironischen Unterton nehme ich mit Humor. Zefix!!! Der rechte Fuß will nicht in den Schuh … Das Schuhband ist wohl zu eng für meinen nassen Fuß … „Hopp hopp, Gabi Winck!!“, höre ich wieder. Ich „strirkle“ verzweifelt mit dem Schuhlöffel rum, keinen Millimeter geht es weiter. Gefühlte zwei Minuten vergehen, bis ich endlich mit meinem Mountainbike an der Hand aus der Wechselzone renne.
Vor lauter Stress habe ich nicht geguckt, wie viele Räder noch neben meinem hängen …
Aber warum auch. Ich bin ja hier um Spaß zu haben und nicht um mir irgendeine gute Platzierung auszurechnen … Hatte ich mir zumindest eingeredet.
Die Radstrecke.  Zwei Runden durch den Montiggler Wald. 13 km – an die 300 Höhenmeter. Rutschige Passagen über Wurzeln und nasse Steine wechseln sich mit schottrigen kurvigen Stücken ab. Richtig schnell traue ich mich nur in den Anstiegen zu fahren. Hahahaaa!! Ich überhole zwei junge Italienerinnen. Ich hatte befürchtet schrecklich zu frieren mit dem nassen Body. Aber mich packt der Ehrgeiz und ich rase durch den Wald … fühlt sich zumindest so an. Puls 500. Mindestens!!!
Und da passiert es. Beim Schalten blockiert plötzlich die Kette. Kurble vor und zurück. Mist sie steckt fest. Sekunden sind verloren!! Eine der beiden jungen Bikerinnen zieht wieder vorbei. Ich schalte zurück und zum Glück löst sich das Problem. Weiter mit Vollgas. Kurz darauf das nächste Missgeschick: Ich sause (verhalten … weil nass) einen betonierten Weg hinunter, Abzweigung scharf nach links auf einen steilen Waldweg. Und hier passiert es, mein Hinterrad schleift durch und mich wirft es vom Rad. Ich renne mit dem MTB an der Hand hechelnd hinter dem Mädchen vor mir her. Langsamer bin ich gar nicht, aber verliere sie aus den Augen, als ich wieder auf meinen Drahtesel steige.
Als ich auf die zweite Runde gehe (inzwischen haben mich auch die ersten drei Männer überholt, die zukünftigen Sieger!), ruft Christian „bravo!!“ Ich vermute, er meint das wohl mitleidig …
Die zweite Rad-Runde verläuft ohne Zwischenfälle. Übermütig rufe ich zwei männlichen Teilnehmern zu, die dasselbe Schicksal ereilt hat auf dem rutschigen Waldweg: „Dai ragazzi! Pedalare!“ Fluchen hinter mir … Da habe ich wohl am männlichen Ego gekratzt!

RUN: Ich fürchte mich schon vor dem Laufen. Wann war ich nochmal das letzte Mal in Laufschuhen unterwegs? Keine Ahnung … Der Moderator sagt was von der dritten Frau, verstehe aber nicht, wen er meint … wahrscheinlich nähert sich die dritte Frau schon dem Ziel … Boah, wie schnell die sind …
Auf der zweiten Runde überholt mich eine schnelle Läuferin, aber ich kann wirklich nicht mehr schneller. Ich schnaufe schon wie ein Dampfross. Zudem habe ich Angst auf dem unregelmäßigen Untergrund umzuknicken. Tja, so ist das halt, wenn man das Lauftraining dem Rad opfert … Ich laufe, glücklich alles überstanden zu haben, ins Ziel.

Fazit: Die dritte Frau war ich, zumindest bis zur zweiten RAdrunde, da verlor ich diesen Platz. Eine Läuferin überholte mich noch beim Laufen. War aber knapp: die absolut Zweite hat etwas 1 Minute Vorsprung. die Dritte etwa 40 Sekunden, die Vierte nur 15 Sekunden  (das waren wohl die verlorenen Sekunden von der Schuhlöffel-Episode …hahhahaaaa). Ich bin jedoch super zufrieden, hatte ich mir doch den letzten Platz ausgerechnet. Quatsch, das vielleicht nicht, aber doch eine Platzierung weiter hinten. In der Altersklasse der Frauen 51+ durfte ich als Siegerin, eine riesige Holzkiste mit Biogemüse und -obst mit nach Hause nehmen. Die Anstrengung hat sich allemal gelohnt, kann ich so doch zum Familienunterhalt beitragen (Ausrede für die besorgten Eltern: Warum machst du das denn? Was hast du denn davon?) und konnte wieder mal viele alte Bekannte wieder sehen und neue kennen lernen.
Danke, Läuferclub Bozen!!!

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Xterra World Championships, Maui: 5 Minuten lang Weltmeisterin

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Zuerst mein Video:

Xterra World Championship auf Maui  … Crosstriathon 1,5 km Schwimmen im Pazifik, 20181024_125140zwischen 30 und 40 km Mountainbike durch den Dschungel Kapaluas und 10 km Crosslauf. Die Aussichten für den 28. Oktober 2018 versprachen einzigartig zu werden. Einzigartig im Sinne von sehr schwierig. Wie die Organisatoren später bestätigen konnten, die schwierigsten Verhältnisse seit Beginn 1995. Tägliche Regengüsse hatten die Trails in seifige Rutschbahnen verwandelt. Aber was mich erwarten würde, sollte ich mir nicht mal in meinen kühnsten Träumen vorgestellt haben …

Race-day morning. Der erste Blick auf die Brandung am Fleming Beach ließ mir das Blut20181028_080808 in den Adern stocken. Immer wieder krachten hohe Shorebreaker an den Sandstrand. Einschwimmen? Nein danke! Bike einchecken und Ruhe bewahren. Die Zeit lässt sich aber nicht anhalten. Die Elite-Frauen und Männer stürzen sich nach ohrenbetäubendem Kanonendonner in die Fluten. Ich beobachte. Rein scheint nicht so schwierig zu sein. Beim ersten Wellenbrecher tauchen alle unter. Die Strömung treibt die meisten ziemlich ab. Und den Landgang nach der Hälfte der Schwimmstrecke kann ich leider/ zum Glück nicht sehen. Nur noch wenige Minuten, dann sind wir Frauen dran. Orange Swimcaps. Start-Donner. Ich laufe ins Wasser. Erste Welle. Unten durch. Zweite ebenso. Geschafft! Dann 1Kurs auf die große gelbe Boje nehmen. Irgendwie scheint sie nicht näher kommen zu wollen. Und die Strömung zieht mich nach Links, weg von der Boje. Das Wasser etwas kabbelig, aber sonst kein größeres Problem. Haie? Was war da in der Infoschrift zu lesen? … blende ich aus. Warum gerade ich … ich bin ja gut geschützt zwischen vielen anderen. Also bloß keine zu große Lücke aufreißen lassen.  Zwar schwimme ich nicht unbedingt rhythmisch, aber ich überhole sogar einige grüne Bademützen der Startgruppe vor uns. Dann habe ich  die beiden Bojen umrundet. Zurück zum Strand. So schlimm ist es ja eh nicht wie ich mir ausgemalt habe. Easy. Und der Ausstieg? Wird wohl auch nicht so schlimm sein. Der Beach kommt näher, aber immer wieder verschwindet er vor meinen Augen. Wie hat mir am Tag vorher eine Schwimmerin erklärt? Dem Ozean nie den Rücken zeigen. Also blicke ich mal vorsichtig beim Luftholen nach hinten. Schock!!!!! Ich höre gellende Schreie über mir und … eine riesige Schaumkrone Meter über mir und in dieser zig orangene und grüne Punkte, die jetzt in meine Richtung stürzen. Nicht nur meine Gedanken überstürzen sich … Was tun? Ich mache um 180° kehrt und tauche unter. Zu spät. Ich werde voll erfasst. In der Zentrifuge. Ich sehe weiße Gischt, dann wird es dunkel 1a
und ich weiß nicht mehr, wo Oben und Unten ist. Wann bin ich wieder an der Oberfläche? Langsam geht mir die Luft aus. Dann endlich ist der Kopf oben. Ich schnappe nach Luft. Was ich sehe lässt mich erstarren: Der nächste Shorebreaker hat sich vor mir aufgebaut und stürzt im selben Moment auf mich ein. Wieder kopfüber in den Fluten. Panik macht sich breit. Ich glaube zu ertrinken, so lange werde ich rumgewirbelt. Mein einziger Gedanke: Ich brauche Sauerstoff. Ich schlucke Salzwasser. Gefühlt literweise. Wieder oben. Röchelnd versuche ich Luft zu schnappen und merke, dass ich von gewaltigen Kräften vom Ufer weg gezogen werde und bin Sekunden später schon wieder im Zentrum einer Riesenwelle. In Sekundenschnelle laufen hunderte von Gedanken durch meinen Kopf. Ich werde wieder ausgespuckt und bekomme Grund unter den Füßen zu fassen. Nur weg hier. Ich torkle an den Strand. Vor mir krabbelt eine Athletin auf allen Vieren ans rettende Ufer, eine Schwimmerin stützt eine andere, die sich verletzt zu haben scheint – Armbruch, wie ich später erfahre. Neben mir Frauen, die schluchzend aus der Gischt klettern. In meinem Kopf tausende Gedanken, einer davon:  Schluss! Ich mache nicht mehr weiter! Dieses Nahtod-Erlebnis hat mir den Rest gegeben.

Wieso sollte ich mein Leben noch einmal aufs Spiel setzen? Eine zweite Stimme: Gabi, du bist um die halbe Welt gereist und nun willst du aufgeben? Nein! Wie zur Bestätigung: Katrin taucht neben mir auf. „Hopp, Mami, des pocksch du!“ Bingo! Ich tauche wieder ein. Die Wellen sind scheint es jetzt gnädiger. Es geht einfach. Einfach drunter durchtauchen, es wird dunkel über mir, dann wieder hell. Geschafft! Zur gelben Boje. Bei jedem Armzug wieder die Erinnerung an das gerade Erlebte. Und die Angst. Ich möchte den Schwimmausstieg ewig hinauszögern. Von einer Wellenkrone aus sehe ich vor mir ähnliche Szenen wie vorher. Hilfe! Dann werde auch ich erfasst und nach vorne katapultiert. Sand unter meinen Füßen und ein enormer Sog ozeanwärts. Mit allen Kräften versuche ich der nächsten anrollenden Woge zu entkommen. Geschafft! Ich habe Tränen in den Augen.

Ich laufe in die Wechselzone und muss mich erst mal beruhigen. Das Erlebte lässt mich3a nicht los und wird im Laufe des Wettkampfes immer wieder vor meinem inneren Auge abgespielt. Und was jetzt kommt, sucht auch seinesgleichen. Der Regen hat die durch Dschungel verlaufende Radstrecke völlig eingeweicht. Hunderte Radfahrer in den Tagen zuvor haben den Pfaden auch zugesetzt. Obwohl die Organisatoren am Morgen Plan B ausgerufen hatten, änderte das nur auf dem unteren Teil, auf der Lower Bowl, etwas. Nur etwa 1,5 Meilen wurden entschärft. Dann war viel Schieben angesagt. Auch auf ebenen Passagen schaffte man es oft nicht im Sattel zu bleiben. Die Reifen rutschten haltlos weg. Die Wege waren wie eingeseift. Und nicht nur das. Der Matsch blieb an den Reifen hängen,  Pflanzenteile wickelten sich um Kassette und Kette. Zentimeterdicke Dreckschicht klemmte sich zwischen Rahmen und Reifen. Oft blockierten dadurch sogar beim 3Schieben die Räder. Immer wieder bleibe ich stehen und pule den Dreck runter. Ich bin froh, meine Kette bleibt oben. Andere haben weniger Glück. Immer wieder Athleten, die am Streckenrad verzweifelt versuchen, ihr Bike wieder fahrtüchtig zu machen. Mein Simplon Cirex gleicht einem Fat-Bike, so dick hat sich streckenweise der Matsch um die Reifen gewickelt. Schieben, ein paar hundert Meter dahineiern, wieder schieben. Bei der heißen und schwülen Luft eine knochenharte Arbeit. So geht es meilenweit. Dann ist der höchste Punkt erreicht. Eine Versorgungsstation. Ich hasse Isogetränke, hier kann ich mir nichts Köstlicheres vorstellen als das angebotene Gatorade. Bei der Abfahrt immer wieder glatte Passagen. Löcher, Wurzeln, unvermittelt wirft mein Bike mich ab. Ich lande zum Glück weich in einem Zuckerrohrdickicht. Und wieder immer wieder stehen bleiben und das Rad vom Gröbsten befreien. Nicht nur mein Bike ist nicht mehr zu erkennen, auch ich bin von unten bis oben zugesaut. Dann ein Abschnitt, in dem es etwas zügiger durch eine Art Feldweg geht, durch privates Farmland, das erst Tage zuvor freigeschnitten wurde vom Dickicht.  Eine Stoppel-Rüttelpiste. Dann wieder ein Aufstieg in der prallen Sonne.  Wieder runter. Rote Lehmböden. Auf dem unregelmäßigen gerippten Terrain fliegt mir der Dreck um die Ohren, der sich von meinem Hinterrad löst. Dann hat der Dschungel mich wieder. Abwärtspassagen zu Fuß. Dann wieder schlingernd über glitschigen Boden. Ein weiterer Abwurf. Der Lenker bohrt sich schmerzhaft in meine Rippen. Dann einige hundert Meter, die Spaß machen. Trailig. Und nach gut 30 Kilometern ist der zweite Wechsel erreicht. Schnell das Rad aufhängen, Startnummer um und go!

Die ersten hundert Meter laufe ich auf Asphalt … und fühle mich gut. Die erste Ste4igung, meine Beine scheinen plötzlich wie Blei… Wie könnte es auch anders sein. Ohne Lauftraining. Und … Matsch! Auch die ebenen Passagen werden zur Tortur. Ich hangele mich von Baum zu Baum. Rutsche zurück. Schaffe es manchmal kaum auf den Beinen zu bleiben. Was soll’s … gehe ich halt zu Fuß. Einigen anderen um mich herum geht es ja gleich. Zum Glück alle zwei Meilen gibt es eine Versorgung. Ich schütte zur Kühlung Eiswasser über den Kopf, trinke soviel wie noch nie. Bergauf wieder gehen. Geht ja um nichts … Bin sowieso und hundertpro die letzte … Der höchste Punkt ist erreicht. Endlich. Abwärts komme ich in eine Art von Rhythmus. Geht doch! Vor mir eine Frau, F55, sie keucht. Klingt nicht unbed5aingt gesund. Ich überhole, dann drehe ich mich um, gehe zurück, frage, ob alles ok ist. Keine Antwort, keine Reaktion. Ich laufe weiter. Die letzte Meile. Aus dem Dschungel raus. Schwül und heiß und noch ein letzter steiler Anstieg. Dann nur noch runter. Nochmal Dschungel. Hier wurde der Weg durch ein riesiges Kakteengewächst geschlagen. Ein Streckenposten: Achtung Stolpergefahr in dem glitschigen glibberigen Gewirr von Pflanzenteilen. Dann ein Bachbett zu durchqueren. Ich hole einen italienischen Athleten ein. Er hält sich die Schulter. Verletzt. Und dann auf die letzten paar Hundert Meter am Strand entlang. Fast geschafft. Ich höre schon den Speaker. Die Zielgerade – wie Zeitlupe schwebe ich durch den Zielbogen. Aloha! Ein Hulamädchen hängt mir eine Orchideenkette um den Hals und die Finishermedaille … die mir beim Schwimmen noch 6unerreichbar erschien.
Hermann und Katy empfangen mich. „Du bist Weltmeisterin!“ Wie? Das gibt es doch nicht! Sie beweisen es mir auf der Zeitnehmerseite. Gabriele Winck, 1° AK 55-59. Ich schwebe wie auf Wolken. Sagen wir mal  … etwa fünf Minuten lang. Dann wird die Seite aktualisiert. Ich bin zwar auf den undankbaren vierten Platz zurückgerutscht  – aber mega mega  zufrieden, hatte  ich mir doch den letzten Platz erwartet in Anbetracht meines Xterra – Werdeganges. Silvia B. meint zu mir, sie nerven diejenigen Frauen, die ihr Licht ständig unter den Scheffel stellen und dann … Aber sie lacht und meint es nicht böse … Aber mal ehrlich: Was hätte ich vorher von mir halten sollen? Ich hatte ja keine Ahnung nach einem absolvierten Xterra-Bewerb  … und wenig Schwimmtraining, kaum s5pezifisches MTB-Training, kein Lauftraining, aber anscheinend haben die vielen tausend Rennradkilometer sich doch auch positiv ausgewirkt …

Fazit: Zwar war ich nach knapp fünfeinhalb Stunden im Ziel, hatte aber mit Abstand einen der härtesten Renntage hinter mir.

PS: Ich bin unheimlich dankbar, dass ich das erleben konnte. Nicht nur, dass es nicht einfach ist sich für die WM zu qualifizieren, als Lehrerin ist es dazu nahezu unmöglich sich unter dem Schuljahr vom Unterricht zu befreien. Auch unbezahlten Urlaub nehmen geht nicht so ohne weiteres, deshalb ein großes Dankeschön an meine Vorgesetzte, dass sie das Verständnis aufbrachte und mich an den Xterra-Weltmeisterschaften hat teilnehmen lassen.

@xterraoffroad & #xterraadventures
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Das offizielle Video:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=BfGV6v1MTvg&w=560&h=315]

Wiederholungstäter … Fuerte Ventura

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Tiefster Winter zuhause … will man einige Radkilometer sammeln, muss man in die Ferne schweifen …
Zum dritten Mal dabei beim Triathlon Camp von HHT. Sportlicher Leiter diesmal Bennie Lindberg. Unterkunft wie immer das Ressort Las Playitas, das keine Wünsche offen lässt.
Programm: Radeln, Radeln, Radeln, Schwimmen, Schwimmen, dazwischen Laufen, Laufen, Dehnen, Rumpf-Stabi, Black-Roll-Training, Krafttraining, … Langeweile kam jedenfalls keine auf, dafür sorgten diesmal Bennie, Angela, Tilly, Phia, Alex, Lasse, …
Die Bilder sprechen für sich …

Hier die Anleitung zum Kraftprogramm mit Bennie Lindberg  www.ad-extremum.com
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SCHOCK-Enthüllungen meines Supporters

Jahre danach… Ein Triathlon Supporter packt aus und rechnet mit SEINER Athletin ab.

Im Rahmen des Vortrages „allXtri – Norseman/Swissman/Celtman“ gibt H.L. lange gehütete Geheimnisse preis …

Zitat:

Für ein Ein-Mann-Support-Team ist es nicht einfach:
„Will er Fotos machen, möchte die Athletin etwas zu trinken, steht er mit der Flasche oder Essen an der Strecke, wird ihm vorgeworfen, warum er nicht das schöne Panorama knipst. Ein undankbarer Job … “
Geforderte Kompetenzen: Flexibel sein … gelassen sein  … flexibel sein… gelassen sein …

Norseman 2011:
Als Supporter muss man kritikfähig sein:
Zitat Athletin nach dem Rennen: „… aber besonders beim Support kann die Erfahrung einiges verbessern helfen …“ – Nanu? War die Athletin nicht zufrieden mit meinem Job????

  • Gabi packt selber an – Supporter hat morgens wenig zu tun …
  • Wecker – 2 Uhr. Es ist zappenduster.
  • 20 km fahren wegen Startverschiebung
  • Gabi verabschieden. Fähre legt ab. Fotografieren. Filmen.
  • Wechselzone einrichten
  • Warten – es beginnt zu regnen – es beginnt zu schütten – Wechselplatz abdecken
  • Zustand im Fjord: Abfließendes Wasser – Sturm – hohe Wellen
  • Sorgen … 10% der Athleten muss aus dem Wasser gefischt werden und muss Rennen beenden. Meine Athletin???
  • Endlich – Athletin steigt schwankend aus dem Wasser – halbe Stunde Verspätung
  • Wechselzone zusammenpacken – Tee kochen
  • Stau auf der Straße hoch zum Fjell
  • Zwischendurch Foto machen
  • Auf dem Fjell warten – Kleiderwechsel – 8 Minuten verloren …
  • Spezialtrank wird verschmäht
  • Überholen
  • Warten
  • Foto –
  • Riegel? Nein danke!
  • Tanken
  • Vorausfahren zur 2. Wechselzone
  • Stau
  • Seitl. Parken 10 min. zu Fuß – ALLES hinschleppen
  • Wechselzone einrichten
  • Wasser holen
  • Ich komme zurück- Athletin irrt umher und sucht Wechselplatz – SCHIMPFT
  • Schnell umziehen
  • Wechselzone zusammenpacken
  • Fahren – WARTEN– fahren- WARTEN
  • Proviant wird verschmäht: nein, ich kann nix essen; ich WILL Salz
  • Wo ist das Salz? 
  • Leichte Hysterie auf beiden Seiten ….

 

Norseman 2012:  viiiiiiiiel entspannter…

Und zwar SOOOO entspannt und beschäftigt mit Fotografieren und Filmen –> Supporter hat nicht gemerkt, dass Athletin schon aus dem Wasser ist und den Neo-Reißverschluss mit den gefühllosen Fingern nicht aufbringt…. Donnerwetter! 

Swissman 2014: 

  • Nach dem 1. Wechsel falsch gefahren – Erste Verpflegungs-Stelle verpasst
    Athletin ruft an: Wo bleibst du denn???????????
  • Dasselbe auf der Laufstrecke – man kann nur alle paar Kilometer die Laufstrecke erreichen. Stress … Parkplatz suchen … zu Fuß hin latschen … zu spät… Athletin schon vorbei …
  • Begleitung ab Grindelwald: kein Problem mehr – Athletin platt

 

Celtman 2016:

  • Für Supporter stressig
  • Kilometerlang enges Sträßchen durch die Pampa, Stau, …
  • Nach 50 km Frühstück für Supporter in Restaurant 50 Meter neben der Straße
  • Supporter steht an der Straße und wartet – Athletin fährt vorher ab und sucht mich im Restaurant – zeugt von Vertrauen
    Zitat Athletin: „Mein Supporter ist voraus gefahren nach Gairloch zum Frühstücken. Ich biege -dort angekommen- auf den Hotelparkplatz ein, unser Auto ist nicht zu sehen. Ich suche das Auto hinter dem Hotel, nichts. Dann entdecke ich es. Ich vermute  Hermann noch im Restaurant, weil ich schneller hier war als erwartet. Sollte ich hineingehen? Ein Blick auf die Straße, da steht er und wartet dort auf mich. Mist, eine Menge Zeit umsonst verloren. Schnell weiter. Etwa alle 20 Kilometer sehe ich Hermann am Straßenrand“.
    Eingefügt aus <https://www.lumacagabi.com/hart-haerter-celtman/>
  • Zitat Athletin: „Ich rufe meinem Supporter zu, dass ich auf der Laufstrecke unbedingt meine Sportuhr, die Garmin, brauche. Nicht vergessen! Welche Garmin? Ja, die hatte ich beim Schwimmwechsel ausgezogen. Mein Supporter ruft mir zu, dass er die Uhr nicht gefunden habe, obwohl er den Wechselbeutel mehrmals durchwühlt hat. Die Laufstrecke ohne Uhr? Hermann verabschiedet sich jetzt, um zur Wechselzone vorzufahren. Das heißt – zuerst noch einen Parkplatz zu ergattern, ein äußerst schwieriges Unterfangen. Die letzten Rad-Kilometer gehen etwas mühsam vonstatten“.
    Eingefügt aus <https://www.lumacagabi.com/hart-haerter-celtman/>
  • Zweiter Wechsel: Chaos total –  4 Kilometer Stau – 15 Minuten-Lauf mit zwei Rucksäcken bis zur Wechselzone.
  • Zeit wird knapp. Wann kommt sie denn? Nur noch 20 Minuten, dann ist Cut Off … dann dürfen wir nicht mehr auf den Berg …
  • Midges, midges, midges … (Tausende von Mücken) …
  • Athletin kommt. Cut off knapp aber geschafft.
  • Jetzt müssen wir auf den Berg. Heißt 24 km wandern angesagt im hochalpinen Gelände … aber wir haben fast alle Zeit der Welt. Nur noch das Cut Off auf dem ersten von 3 Gipfeln…. locker zu schaffen. Auch zu Fuß.

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Wer mag, hier noch die Filme dazu:

Celtman 2016:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=pKZmAtgWiOg&w=560&h=315]
Swissman 2014:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=6dP0f228raY&w=560&h=315]
Norseman 2012:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=HOcui3LsEJA&w=560&h=315]
Norseman 2011:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=30bWwtW5eU4&w=560&h=315]

 

from XGARDAMAN to XTERRA

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Beherbergte bisher Toscolano Maderno den XGARDAMAN, so findet hier dieses Jahr erstmals ein Event der XTERRA-Serie statt. In Italien gibt es mit dieser und einer in den Abruzzen (Lago di Scanno) zwei  XTERRA-Veranstaltungen.
Da mir der  XGARDAMAN damals – obwohl megahart (Bericht lesen und Kurzvideo undbedingt anschauen!!!) – spiele ich mit den Gedanken mich für den XTERRA am Gardasee anzumelden … Die Organisation ist top!!!
XGARDAMAN, 2015 mein erster Offroad-Triathlon … und bisher auch der einzige …
Bericht von 2015

Ort: Toscolano Maderno
Datum des Events: 27.05.2018

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=gYwIdrVpWWc&w=560&h=315]

Webseite des  XTERRA Italy – Lago di Garda

2017 Projekt the longest Triathlon

Nicht erschrecken … nicht ich … Ilaria Corli. Und heute früh ist mein sehr sympathischer K800_ilaria1Gast wieder losgewandert …

Ilaria Corli. Ich habe sie gestern in Stilfes abgefangen und sie bis Brixen begleitet. Wir hatten viele Stunden Zeit zu quatschen und sie erzählte mir von ihrem Rekordversuch und ihre tollen Abenteuern.

Ilaria hat nun noch etwa 350 Kilometer vor sich, dann hat sie den Rekord (Guinness) des längsten Triathlons in der Tasche.
Im Moment hält diesen die Mexikanerin Norma  Bastidas: The longest triathlon is 152.1 km swimming, 3692.2 km cycling and 1138.7 km running, and was achieved by Norma Bastidas (Mexico/Canada) from 7 March 2014 to 4 May 2014.

Ilaria ist am 4.Juni bei Ferrara gestartet, ist 210km schwimmend Richtung Süden unterwegs gewesen, hat sich dann aufs Rad geschwungen und ist 5400km durch Italien, Spanien, Frankreich bis nach Berlin geradelt, immer alleine … In Berlin ist sie dann vor etwa 1 Monat zu Fuß los und läuft/geht bis Ferrara zurück, fast1500km.

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K800_ilaria0Da ich ihr auf facebook gefolgt bin, habe ich ihr einen Schlafplatz bei uns angeboten. Von Stilfes bis Brixen habe ich sie begleitet. In etwa 10 Tagen wird sie nach etwa 3 Monaten „Reise“ (Swim/bike/run) zurück in Ferrara zu sein.

Ilaria ist 29 Jahre alt und ich finde sie ist eine ungeheuer mutige und sehr sympathische K800_ilaria7junge Frau. Im vergangenen Jahr hat sie das Trans America Bike Race gefinisht, das heißt, sie ist in 33 Tagen alleine von Amerikas Westküste zur Ostküste geradelt, 4300 Meilen (6920,179km) ohne Support. Grandiose Leistung! In den Jahren davor ist sie unter anderm alleine von Italien nach Oslo geradelt und von Italien ans Nordkap. Chapeau, Ilaria! Es war mir eine Ehre einen Tag mit dir, Ilaria, verbringen zu dürfen … Ziele gibt es genügend auf der Welt …

K800_ilaria2

Ironman Germany 2017

Zunächst das Video …

Zwei Tage danach … Die fiesen Gedanken beim Laufen sind vergessen …
Beim Laufen? Rückschau:  bin verletzungsbedingt (Entzündung am Sesambein des rechten Fußes) nahezu komplett ohne Lauftraining gestartet (… oder gelten 40 km verteilt auf ein paar Monate als Training??). Wenig vernünftig … aber ist bis auf die fiesen Gedanken gut gegangen.
Swim: Aufregung pur vor dem Rennen – wie immer … Den Rolling-Start und das wp_swimSchwimmen gut überlebt (1:13h).
Bike: Voller Motivation ging ich auf die Strecke. Aber die erste Krise kam schon beim ersten Kilometerschild: erst 40 Kilometer!! Ich war doch schon ewig unterwegs …? Und dann geht es andauernd auf und ab und scharfe Kurven, durch Dörfer durch, … da kann man doch kein Tempo aufbauen … Ein kurzer Blick auf die Uhr … erstaunlich, ich hatte einen 30er Schnitt. Ein Zwischenfall (ich passiere einen Krankenwagen, auf dem Boden ein bewusstloser Radfahrer …)  gibt mir zu denken, nur nicht übertreiben, das ist es nicht wert. Die zweite Runde war nur noch toll: ich wusste, was auf mich zukommt, die Beine fühlten sich noch sehr gut an, ich kam durch jedes Dorf nur noch einmal durch … Auf der Kopfsteinpflaster-Passage „The hell“ verlor ich zum Glück nichts … und konnte ein kurzes Schwätzchen mit Frank? Matthias? machen, der gerne nach Natz-Schabs auswandern würde, wenn er nicht Beamter wäre. Immer wieder Wasserflaschen wechseln zum trinken und vor allem über den Kopf zu leeren, sagen wir mal vom Hals abwärts wegen des Helms. Gibt auch Zuschauer in den Dörfern mit Wasserschläuchen. Aber das war etwas vertrackt: Wenn ich den Kopf abwendete, dass sie mir nicht aufs Visier spritzen, dann meinten sie, dass ich garnicht nass werden will. Mist aber auch!!! Dann wieder der Heartbreak Hill ist sowieso ein Stimmungsnest pur, die Zuschauer schreien einen sozusagen den Berg hoch. Gänsehautfeeling. Und dann nur noch 15 Kilometer abwärts in die Wechselzone. Die Gedanken fahren Achterbahn. Werde ich nach 5:46h Radfahren und der Verletzungsgeschichte noch laufen können? Wenn ja, wie weit?
Run: Ich starte mit Dialogen im Kopf … Wer diskutiert überhaupt da oben? Gabi, du wp_runspinnst! Nö, ich versuche es halt mal. Wenn es nicht geht, kann ich ja jederzeit aufhören. Falls es im Fuß ziept, dann gebe ich auf. Auf jeden Fall laufe ich nicht gerade sehr motiviert los. Auf den ersten Metern sehe ich aus den Augenwinkeln eine Frauen-Startnummer 55-60. Die entfernt sich flott. Ingrid hatte mich schon auf der Bike-Strecke überholt. Wer weiß, wie viele AK-Damen schon vor mir sind… Egal, Hauptsache durch. Bringt jetzt eh nichts sich Gedanken darüber zu machen, wenn du nicht mal weißt, ob du durchkommst!! Gabi, du wolltest das unbedingt durchboxen … Jetzt bringt es nichts zu raunzen! Die ersten Kilometer, sprich die ersten 10 Kilometer gehen gut, ich fühle mich recht frisch, überhole Ingrid und in meinem Kopf laufen ständig Hochrechnungen ab:  Nach Erhalt des ersten Bändchens sind es nur noch 3 Km und drei Runden zum Ziel. Nach der zweiten Runde habe ich schon die Hälfte, dann kommt die dritte, in der sicher der Mann mit dem Hammer wartet, oder steht der nicht immer bei Kilometer 30 rum??? Wenn ich die dritte Runde hinter mir habe, dann kann ich noch eine Runde genießen, denn ich muss dann ja nicht nochmal durch … ABER ich bin grad erst am Eisernen Steg  und habe erst die Hälfte der ersten Runde rum, das wären dann ein Achtel der ganzen Strecke. Hilfeeee! Hermann steht plötzlich am Steckenrand: „Läufst du nicht etwas zu schnell?“ Wie? Ich doch nicht. Ich setze nur grad einen Fuß vor den anderen ohne zu denken, was noch vor mir liegt (wer’s glaubt …). Also lieber einen Gang zurückschalten, sind ja noch 35km vor mir. Ich laufe einfach von Versorgungstation zur nächsten. Essen kann ich zwar nichts, ab und zu ein Gel hatte ich mir vorgenommen, aber mich graust es nach zwei schon … also nur noch Wasser, innerlich und noch viel mehr äußerliche Anwendung, auch Eis gibt es. Ich nehme mir vor, ab der dritten Runde etwas Cola … Dann stolz das grüne erste Bändchen zu bekomen. Jetzt ist es unterhaltsam zu gucken, was für Bändchen die Laufenden und Gehenden haben, die man überholt. Die zweite Runde komot. Die dritte auch, ein paarmal ansatzweise ein Krampf in irgendeinem Zeh. Dann geht es auf die letzte Mainrunde. So wie ich mir das vorgestellt hatte ist es natürlich nicht. Genuss? Keine Spur. Und stressig wird sie auch noch werden: Hermann rief mir zu, ich sei auf Podest-Platz-Kurs, nämlich zweite Dame meiner Altersklasse. Mein Vorhaben, die vierte Runde ebenso gemütlich zu absolvieren (Ausrede – der Fuß … der aber absolut keine Probleme machte) war also passé. An den beiden Wendepunkten schaute ich angestrengt, ob nicht eine AK-Frau nachkäme … schauten aber alle alt aus … haha. Ich musste also durchhalten, etwas schneller laufen, denn überholen lassen – ist nicht … hoffentlich. Aber irgendwann dann das letzte (rote) Bändchen und nur noch knapp 3 Kilometer. Wahnsinn. Dann geht es ab in die Zielgerade. Ich habe es geschafft!!!! Kaum zu glauben!! Und ich hatte es auch geschafft, meinen 2. Platz zu halten. Einfach nur glücklich. Ich wp_siegerefreute mich auf eine Umarmung von meiner besserer Hälfte, muss dann aber noch eine halbe Stunde hinter dem  Ziel warten, weil er mich nicht findet und ich ihn nicht … aber das ist ja immer so … wir verlieren uns fast auf jeder Ausfahrt mindestens einmal … aber das ist eine andere Geschichte … Irgendwann dann bin ich im Athletes Garden. Herrliche Dusche, super Massage, Hunger habe ich keinen…

Um 22 Uhr wird noch der letzte Teilnehmer ins Ziel gejubelt, dann das ersehnte Bett.

Fazit:
total 11:39:08
swim: 01:13:50   🙂
bike: 05:46:19    🙂
run: 04:27:36     🙁

dolomiten_artikel

Detail am Rande:
Durch den Rennausgang scheine ich im AWA – Programm auf Platz 79 von 939 Athletinnen in meiner AK auf … Mit der Wertung bekomme ich beim nächsten IM-Rennen eine bronzefarbene Bademütze und habe einige Annehmlichkeiten …
Man lernt nie aus … hab mich schon gewundert, warum einige Frauen und Männer eine goldene, silberne oder bronzefarbene Badekappe hatten …
awa

Sch … wie Schaf oder Schnecke?

20161112_133120MTB-Ausflug am Samstag. Ich begegnete dieser netten Schafgruppe, die sich mir  ganz zutraulich näherte. Da machte es „klick“ … Schafe? Kleine Schafe? Lämmchen? Da war doch was mit … Ach ja, lange her …  ein halbes Jahrhundert  (Hilfe, so alt bin ich doch noch garnicht … oder?) – ich konnte grade die ersten Wörtchen brabbeln … da hatte ich schon einen Namen für mich selber: Gabilämmchen … nein, Babilämmchen … Naja, und diese Schafgruppe hat noch was mit mir gemein: Sie hebt sich so ziemlich von der gemeinen Schafherde ab … so wie die lumacagabi … immer so ein bisschen „schwarzes“ Schaf, aber nur ein bisschen … grad so der Kopf … sei es beim Radfahren, im Triathlon, Laufen …

Aber warum „lumacagabi“? Das hat sich so mit der Zeit ergeben … „lumaca“ heißt schnecke_gros_quadratSchnecke auf Italienisch. Gabi, die Schnecke eben… Ich bin nicht unbedingt die schnellste, aber ausdauernd und zäh und leidensfähig… und wenn sich die lumacagabi mal was in den Kopf gesetzt hat, dann folgt sie diesem Ziel stur und vielleicht manchmal auch nicht gerade vernünftig. Und die Ziele … am besten nicht solche, die Lieschen Müller anpeilt …
Wer jetzt neugierig wird, … der liest am besten ein paar der Geschichtchen auf der Startseite …
Und wem diese Geschichtchen gefallen … der kann meinem Blog auf fahrrad.de seine Stimme geben … Abstimmen kann jeder anonym ohne seine Mailadresse preisgeben zu müsse; das muss man nur, wenn man einen der drei Gutscheine im Wert von 100€ gewinnen möchte.

Mein Blog findet sich in der Kategorie »Rennrad, CycloCross, Fixie«.

fahrrad.de Top Fahrrad-Blogs-Wahl

Vielen Dank für eure Stimme!!!

18.11. 2016:
Grad hab ich mal in die Zwischenergebnisse des „top Fahrradblogs“ von fahrrad.de reingeguckt … welch Enttäuschung, an letzter und vorletzter Stelle der der Gesamtwertung der 300 Nominierten war ich nicht, auch nicht 10 weiter vorne, oder 20 …, 30, … naja, vielleicht hab ich noch überhaupt keine Stimme bekommen und bin gar nicht in der Wertung? Egal, war ja zu erwarten bei einem so jungen Blog … Hab ein wenig raufgescrollt, um zu gucken, welche meiner bekannten Blogs auf welchem Platz sind … und welch Erstaunen, da hab ich doch glatt MICH entdeckt … auf Platz 165 von knapp 300, und in meiner Kategorie 20.
Wouw!!!! Danke, liebe Leute!!!

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