Frau + Karbon = Randonneur(in) - aber nicht nur ...

Autor: Gabi Winck (Seite 1 von 15)

80% ist mental - der Rest ist Kopfsache

Rando Imperator München-Ferrara

Es wird langsam Zeit nach der Northcape4000 wieder mal auf das Rad zu steigen. Die 650 Kilometer der Rando Imperator von München nach Ferrara bieten sich an.
Tempo di salire in bici …
Bericht unter den Fotos … Resoconto in italiano

resoconto in italiano

Als Wiederholungstäterin sitze ich zum dritten Mal im Autobus von Bozen nach München, mein roter Flitzer hinten gut verwahrt im Anhänger. Mit dabei wieder mal jede Menge männlicher Radfahrer und einige wenige Frauen, die die 650 km in Angriff nehmen wollen. Hermann fährt berufsbedingt nur bis Bozen mit. Organisiert – alles, was ein Radfahrwochenende bequem macht: Transport von Südtirol, schönes Hotel in München, GPX- Track, einige super bestückte „Ristori“ an den Kontrollstellen, Empfang in Ferrara unter der Kulisse des Palazzo Ducale, zentrales Hotel und Rückfahrt nach Bozen. Mir bleibt nur noch kräftig in die Pedale zu treten.
Wenn man will, kann man auf den Spuren der Via Claudia Augusta fast ausnahmslos auf Radwegen und verkehrsarmen sekundären Straßen fahren. Das hatten wir Rando Imperator 2015 auch gemacht, zum Teil auf Gravelpassagen, auf denen ein Rennrad wirklich nichts zu suchen hat.

Dieses Jahr sind wir bis auf die Abfahrt vom Fernpass auch original gefahren. Pünktlich um 4:30 schickt uns Simone Witoor auf den Weg. Es geht der Isar entlang auf Schotterpisten, im Dunkeln mit meiner mäßig starken Beleuchtung manchmal eine Zitterpartie für mich. Die Hoffnung, mein Rad wird sich wohl einen Weg durch den Schotter pflügen ohne mich abzuwerfen. Aufatmen, als ich auf Asphalt einbiegen durfte. Da wurde es gleichzeitig auch langsam hell. Hatten meine Gedanken im Dunkeln mal wieder gekreist um die Tatsache, dass es jetzt wohl feiner gewesen wäre nicht um halb vier aufzustehen, dass es wohl auch feiner gewesen wäre gemütlich zu frühstücken und feiner gemütlich eine Radrunde zu drehen. Aber ich hatte halt noch diesen Startplatz bei dieser Randonneé, die vom Mai auf September verschoben worden war. Nun im Hellen hörten meine Zweifel auf, denn es gab viel zu sehen im hügeligen bayrischen Alpenvorland Richtung Garmisch. Bei der Kontrollstelle erst mal den QR-Code scannen als Beweis da gewesen zu sein, dann neben einem Schwätzchen das sich Stärken an den vielen leckeren Sachen nicht vergessen. Die Stärkung kommt hier gerade recht, denn nun geht es bergauf zum Fernpass, nicht auf Straßen, sondern durch die Wälder auf groben Forstwegen. Bei der Bergabfahrt treffen wir am Pass-Fuß einen bepackten Radfahrer. Als ich noch überlege, ob das einer von uns ist, die Frage „Bist du nicht die Gabi?“ Nein!!! Das gibt es doch nicht! Unser Radkollege, Rainer Z., auf seinem Weg von Innsbruck nach Slowenien. So ein Zufall. Nur hier kreuzen sich unsere Wege, niemand weiß vom anderen und dann treffen wir genau hier aufeinander … unglaublich! Unterwegs werde ich auch von Rolf S. eingeholt, den kenne ich von der MGM und der 6+6 Isole. Auch auf Bernd R. treffe ich. Peinliche Momente, als ich ihn gleich zweimal nicht erkenne, womöglich hat mein Hirn durch die Anstrengung doch etwas gelitten … Hahhaaaaa, hätte sonst ja nicht so viel Lustiges zu erzählen, denn das wird jetzt wohl ein geflügeltes Wort werden: „Gabi, schickst du mir die Zielfotos von Martin und frag jetzt nicht, welcher Martin!“, oder so ähnlich. Aber uns Frauen wird es auch wirklich nicht leicht gemacht. So viele Männer und alle sehen mit Brille, Helm und Maske fast gleich aus. Uns Handvoll Frauen hingegen kann man leicht auseinanderhalten … Vielleicht ist mein Gesicht-Namen-Zuordungsgedächtnis auch nicht das Beste ist, vor allem nach über 400 Kilometern, wo man auch für eine leichte Addition bisweilen fast eine Stunde benötigt.

Weiter flach durch das Inntal nach Landeck, wo der Inn ums Eck fließt. Taleinwärts auf dem Radweg steigt der Radweg nun stetig an, bis nach Pfunds. Hier fängt es an zu regnen. Keine Rando Imperator ohne Regen, hat mal einer gesagt und das scheint zu stimmen. Fuhren wir vor ein paar Jahren fast 10 Stunden  im Regen, konnten wir nach kurzer Zwangspause unter einem Vordach weiter nach Martina fahren. Hier verlässt man für 50 Meter die EU. Nun die zahlreichen Serpentinen zur Norbertshöhe hinauf und bald mal sitzen wir bei einer Pizza auf dem Reschen. Noch 110 km bis Bozen und zwar tendenziell abwärts. Gegen halb 11 haben wir die 348 km und 3000 Höhenmeter hinter uns. Auf dem Walterplatz erwartet uns Linda uns noch das „ristoro“. Gegen Mitternacht decke ich mich endlich in unserem Cali zu, Wecker auf kurz vor fünf. Und kurz darauf bin ich wieder auf dem Weg. Wenig motivierend im Dunkeln allein durchs Etschtal zu radeln. Nicht nur einmal denke ich, was ich Hermann sagen könnte, der noch in den Federn liegt und später nach Hause radeln durfte. Hatte der es gut … Sollte ich ihn bitten, dass er mich abholt? Dass ich eigentlich nicht so richtig Lust hatte, heute schon wieder 300 km zu radeln? Ich war seit der Northcape4000 fast vier Wochen nicht mehr auf meinem Rad gesessen. Es dämmert und nun geht es gleich besser, noch besser, als ich mich beim Bicigrill Trento Sud mit Lattemacchiato und Brioche al Pistacchio gestärkt hatte. Als ich gemütlich beim Frühstück saß, haben mich wohl viele von den Bozen-Ferrara-Startern überholt. Vom Wunsch zurückzufahren (fast) keine Spur mehr. Am Bicigrill in Faedo großes Hallo mit und seiner Gefolgschaft dann fahre ich allein weiter Richtung Gardasee. In der prallen Sonne schon der Aufstieg nach Rivalta Veronese, dann hügelig bis Lazise. Hier ist heute, Sonntag, die Hölle los. Autoschlangen, E-Bike-Fahrer, Fußgänger, der reine Wahnsinn. Auch in Peschiera ist das so. Auf dem Mincio-Radweg nach Mantua ist auch ganz schön was los. Ewig geht es gerade und flach dahin. Eine nächste Krise überkommt mich. Aber nun gibt es kein Zurück mehr, mein Rucksack ist in Ferrara, wie sollte ich sonst an mein Gepäckstück kommen? Irgendwann ist auch Mantua erreicht, die Kontrollstelle ist diesmal an einem der vier Seen und wieder von der Avis-Gruppe organisiert. Super leckere Spezialitäten aus der Region. Nun folgt, das ist neu für mich, ein Singletrail am See entlang, lustig mit meinem zartbereiften Rennrad. Eine mehr als ein Dutzend große Radlergruppe, darunter auch einige Frauen, aus Ferrara lasse ich ziehen, die kommen frisch aus Bozen (wenn man nach 200km denn noch frische Beine hat). Dann der nicht mehr enden wollende Po-Damm. Und Gegenwind. Als mich schon wieder eine Krise überrollen will, was hatte ich denn hier eigentlich zu suchen, ich hatte vor vier Wochen doch schon genug geradelt … ein Rufen von Unterhalb des Dammes. Eine Kontrollstelle, die mir in der Beschreibung wohl entgangen sein musste. Also runter. Hier gibt es leckere Süßspeisen und Eistee, wirklich mit Eis. Ich will gar nicht mehr weg, auch da Schwätzchen mit den anderen, die genauso unglücklich darüber sind, dass es jetzt immer noch fast 50 Kilometer bis ins Ziel seien. Wir müssen aber los, um nicht zu lange im Dunkeln fahren zu müssen, einige hatten in der vergangenen Nacht gar nicht geschlafen und Sekundenschlaf droht, wenn man nicht mehr abgelenkt wird von der schönen norditalienischen Landschaft. Nun radeln wir zu dritt: Rolf, Martin und ich. Irgendwann endlich das Ende des Dammes für uns und nun freue ich mich auf die Burrana. Diese wunderschöne Allee führt etwa 10 km lang bis kurz vor Ferrara. Die Einfahrt auf die Piazza unter den Mauern des majestätischen Palazzo Ducale lässt Gänsehautfeeling aufkommen. Leicht gefallen ist mir die Rando diesmal nicht. Vielleicht bin ich mit zu wenig Respekt an die doch recht lange Strecke heran gegangen und 350 bzw. 300 km am Tag sind auch kein Pappenstiel. Eine schöne Überraschung erwartet mich. Bei einer Verlosung habe ich ein praktisches Lenkertäschchen des Sponsors MissGrape gewonnen. Ich, die doch sonst nie etwas gewinne … Schön war es wieder auf der Rando Imperator, vor allem habe ich wieder viele nette gleichgesinnte Leute kennengelernt und konnte meine Leidenschaft, das Radeln, ausleben, auch, wenn es manchmal bedeutet, sich überwinden zu müssen.

Danke Simone und Team Witoor!!

Northcape4000 – unterwegs …

Spender*innen für den AEB

Northcape4000 – von Rovereto zum Nordkap – Unsupported Bicycle Adventure

Angekommen nach/ arrivata dopo …

D 18 – H 09 – M 40

11.08.2021 – 18.10 Uhr

4600 km und über 30000 Hm – 4600 km percorsi e piú di 30000 m D+

Start: Samstag, 24.07.21, 8:30 – 4600 km mit dem Rennrad ans Nordkap
NC4K für einen guten Zweck: für den AEB (Arbeitskreis Eltern Behinderter)
mit 1Cent/Kilometer seid ihr dabei (=46€), gerne dürft ihr euch auch für 2 oder 5 oder 10 Cent entscheiden oder einen eigenen Betrag wählen. Hier die Spender*innen-ListeDescrizione in italiano.

Tagesberichte und Bildergalerie – Report e galleria immagini:

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Und hier dasselbe rückwärts … dall’ultimo giorno in avanti …

Tag 19 – 11.08.2021 18:10 : Nordcap
ca. 230 Km, 1950 Hm/D+

Ziel „Ende der Welt“ erreicht!!!
Die zahlreichen düsteren langen Tunnels waren keine Freude für mich. Letzter Tankstellenstopp in Honningsvag. Nun wurde es nochmal ernst. 30 Kilometer mit zwei etwa 300 Hm Steigungen. Davor hatte ich schon Bammel. Während der letzten Kilometer kommen unweigerlich Gedanke auf: Endlich geschafft, wenn ich die Bilder der verkehrsreichen Straßen vor mir habe, aber noch viel mehr: Schade, bald vorbei, wenn ich an die unzähligen wunderschönen Streckenabschnitte denke und die vielen schönen Erlebnisse. Und es wird irgendwie eng in meiner Brust, die Tränen muss ich unterdrücken. Der Berg verlangt nochmal alles ab. Nebel. Starker Wind. Und dann bin ich da! Die Emotionen kommen hoch … Und das Schönste, am Ende der Welt warten Tochter und Ehemann … Eine traumhafte Reise ist zuende. Mitgereist sind Horst und Olga. R.I.P

Destinazione fine mondo raggiunta!!!
I numerosi tunnel lunghi e tetri non erano una gioia per me. Ultima sosta alla stazione di servizio di Honningsvag. Ora si fa di nuovo sul serio. 30 chilometri con due salite di circa 300 metri. Ne ero già preocupata. Durante gli ultimi chilometri, i pensieri sorgono inevitabilmente: Finalmente fatto il lungo viaggio, quando vedo le immagini delle strade trafficate davanti a me, ma ancora di più: peccato, giá finito, quando penso agli innumerevoli bei tratti e alle tante esperienze meravigliose. E in qualche modo mi si stringe il petto, devo reprimere le lacrime. La montagna esige di nuovo tutto. Nebbia. Vento forte. E poi ci sono io! Le emozioni vengono fuori … E la cosa migliore è che mia figlia e mio marito stanno aspettando alla fine del mondo… Un viaggio di sogno arriva alla fine. Horst e Olga hanno viaggiato con me. R.I.P.

Heute will ich das Zeil erreichen. Es läuft sehr gut. Die Gegend ist abwechslungsreich, die Vegatation wird gegen Norden immer spärlicher. Mit Queen, „don’t stop me now…“ fahre ich der Küste entlang. Wunderbar.
Ich bekomme einen Anruf aus Bozen – Südtirol 1 – Interview. Wer da wohl dahintersteckt?
Kurz danach die zweite Überraschung: Am Straßenrand stehen Katrin und Hermann – welch eine Überraschung! Sie wollen mich im Ziel empfangen.
Es sind noch 3 lange Tunnels zu durchfahren, davon der Northcape Tunnel, welcher unter dem Meer die Insel erreicht. 7km lang, 10% Gefälle und in der 2. Hälfte 10% Steigung. DER TUNNEL voll gruselig. Hoch bin ich auf dem schmalen Bürgersteig gefahren. Da möchte ich keinesfalls nochmal durch müssen…

Giorno 19 – 11/08/2021: Da dal Ovrevatn al Copo Nord

Oggi voglio raggiungere il capo nord. Sta andando molto bene. Il peasaggio varia spesso, la vegetazione diventa sempre più rada verso il nord. Con Queen, „don’t stop me now…“ viggio lungo la costa. Meraviglioso.
Ricevo una chiamata da Bolzano – radio Südtirol 1 – intervista. Mi chiedo chi ci sia dietro.
Poco dopo la seconda sorpresa: Katrin e Hermann stanno sul bordo della strada – che sorpresa! Vogliono darmi il benvenuto al traguardo.
Ci sono ancora 3 lunghi tunnel da attraversare, tra cui il Northcape Tunnel, che raggiunge l’isola sotto il mare. Lungo 7 km, 10% in discesa e nella seconda metà 10% in salita. Il TUNNEL è davvero spaventoso. Ho guidato sul marciapiede stretto. Non vorrei doverci passare di nuovo…

Tag 18 – 10.08.2021: Von Saariselkä bis zum Ovrevatn vor Lakselv
ca. 237 Km,1690 Hm/D+

Es ist 3:30. Hier ist es taghell. Kann nicht mehr schlafen. Vielleicht habe ich auch am Buffet übertrieben… vielleicht stehe ich bald auf und fahre gemütlich los…
Komme etwas schwer in die Gänge. Aber Rad & ich sind jetzt gut organisiert… beim packen sitzt jeder Handgriff . Aber über die Hälfte der Sachen habe ich nie gebraucht. Aber wehe sie sind nicht dabei. Super Lunchpaket. Ich hoffe ich verliere die Lachsbrötchen nicht. Sogar Pralinen sind dabei. Tut mir leid um die große Tube Zahncreme. Geschenk des Hauses. Hab abgewägt, ob ich sie mitschleppen soll …
Bisher kein Sitzproblem. Ich wechsle immer Assos mit Polster und Skinfit ohne jegliches Polster. Heute wäre Skinfit dran, aber hab eine leicht entzündete Pore, vielleicht doch Polster…🤔
So nun muss ich aber weg .. genug geklüngelt…

Zwischen Ivalo und Inari wunderschöne Landschaft. Wie verwunschen. Ab und zu tröpfelt es …
Um 13:30 Uhr habe ich die Grenze zu Norwegen überfahren. Seit Inari über 70 km nix anderes als Hügel hoch und runter. Immer dasselbe Szenario. Es wird aber bald anders.

Giorno 18 – 10/08/2021: Da Saariselkä fino al Ovrevatn prima di Lakselv

Sono le 3:30. Qui è giorno. Non riesco più a dormire. Forse ho esagerato ieri al buffet… forse mi alzerò presto e parto tranquillamente con la bici….
Ho un po‘ di difficoltà a partire. Ma con la bici nel frattempo sono ben organizzata ora… ogni mossa è perfetta quando si fanno i bagagli. Fino adesso non ho mai avuto bisogno di più della metà delle cose portate dietro. Ma è meglio che ci siano. Super lunchbox (al posto della colazione). Spero di non perdere gli involtini di salmone. Ci sono anche dei cioccolatini. Mi dispiace per il grosso tubo di dentifricio. Con i complimenti della casa. Sto ancora pensando, se portarlo con me ….
Nessun problema con il sedere finora. Alterno giornalmente Assos con imbottitura e Skinfit senza imbottitura. Oggi sarebbe da indossare Skinfit, ma ho un poro leggermente infiammato, forse oggi con imbottitura …
🤔
Ma ora devo partire… basta „chiacchere“ …

Bellissimo paesaggio tra Ivalo e Inari. Come un paesaggio incantato. Ogni tanto gocciola…
Alle 13:30 ho attraversato il confine con la Norvegia. Da Inari più di 70 km solo su e giù per le colline. Sempre lo stesso scenario. Ma presto cambierà.

Tag 17 – 09.08.2021: Von Rovaniemi nach Saariselkä
ca. 252 Km, 1260 Hm/D+

Heute 250 km in stetigem hoch und runter, aber fein zu fahren. Sehr viele Camper auf dem Weg, aber kleiner Seitenstreifen. Es lief rund, war nicht so entbehrungsreich wie gestern. Nach 125km gab es nämlich einen Supermarkt. Lachs, Gemüse und Sahnekartoffeln – sehr lecker, warm von der Theke, dazu Blaubeersaft und ein Moltebeerjoghurt.
Gestärkt weiter. Noch mehr hoch und runter und wieder mal ein paar Regentröpfchen. Als ich das Regengewand anhatte, war der Spuk wieder vorbei. Den ganzen Tag hingen die Wolken schwer und ich hoffte möglichst weit zu kommen, ohne nass zu werden.
Zu sehen gab es viel … Wald. Ab und zu wieder mal ein Rentier am Straßenrand. Ich vertrieb mir die meiste Zeit mit einem Hörbuch.
In Saariselkä wartete schon das Clubhotel. Nach Aufladen der Akkus, waschen und duschen, futterete ich mich durchs Abendbuffet. Lecker. Dazu Preiselbeersaft.
Für morgen früh habe ich ein Lunchpaket und kann so unabhängig starten.
Heute wieder mal Essen verloren 🤣🤣 eine ganze Gurke … das ist wieder mal typisch für Gabi …. es gibt viele Geschichten…

Giorno 17 – 09/08/2021: Da Rovaniemi a Saariselkä

Oggi 250 km in costante su e giù, ma andava bene per viaggiare. Molti camper sulla strada, ma stretta spalla della strada. È andato tutto liscio, non è stato così impegnativo come ieri. Dopo 125 km c’era un supermercato. Salmone, verdure e patate con panna – molto gustoso, caldo dal bancone, più succo di mirtillo e uno yogurt ai mirtilli.
Rafforzata continuo il viaggio. Ancora su e giù e ancora una volta qualche goccia di pioggia. Quando mi sono messo l’equipaggiamento per la pioggia, la pioggia era finita di nuovo. Le nuvole sono state pesanti tutto il giorno e speravo di arrivare il più lontano possibile senza bagnarmi.
C’era molto da vedere…molta foresta. Ogni tanto una renna al lato della strada. Ho passato la maggior parte del tempo con un audiolibro.
A Saariselkä il club hotel mi stava già aspettando. Dopo aver ricaricato le batterie, lavato e fatto la doccia, mi sono fatto strada attraverso il buffet serale. Delizioso. Con succo di mirtillo rosso.
Ho un pacchetto pranzo per domani mattina e posso iniziare autonomamente.

Oggi ho perso di nuovo del cibo 🤣🤣 un cetriolo intero … – è tipico per la Gabi – esistono tante storie …

Tag 16 – 08.08.2021: Von Oulu in das Weihnachtsmanndorf Rovaniemi am Polarkreis
ca. 240 Km, 1320 Hm/D+

Ich bin vor dem offiziellen Hotel-Frühstück gestartet. 30 km vorbildlich gepflegte Radwege, dann 24h-Supermarkt. Habe mich eingedeckt mit Wasser und Proviant. Wer weiß wann es wieder was gibt. Tröpfelt ab und zu. Erste Rentiere sind vor mir über Straße gehüpft. Die hüpfen wirklich…
Der Wind schüttelt Rad und mich ordentlich durch. Dieser kommt von der Seite und von vorn, leider selten von hinten. Zweites Frühstück am Straßenrand, nachdem ich über 15 km Ausschau gehalten habe nach einer Möglichkeit das Rad anzulehnen 🤭
Seit 100km gibt es außer Landschaft und Wald nix, nix, nix, und die nächsten 100 km wieder nix. Ich hatte das nicht auf dem Schirm, dass es wirklich fast 200 km keine Versorgungsmöglichkeiten gibt 🤭.
Wasser hab ich aber noch. Einen Apfel, halbe Gurke, Knäckebrot, Käse, Studentenfutter und als Notreserve Gels. Ich verhungere schon nicht.
Es geht zig km tendenziell Richtung Osten und ständig Geeeeeeeegenwind. Strong!
Santa Claus Village: Unterkunft mit Privatsauna. Super!

Giorno 16 – 08/08/2021: Da Oulu al villaggio di Babbo Natale Rovaniemi al Circolo Polare Artico

Sono partita prima della colazione „ufficiale“ dell’hotel. 30 km di piste ciclabili esemplari, poi supermercato 24 ore. Ho fatto scorta di acqua e cibo. Chissà quando ci sarà di nuovo qualcosa. Sgocciola di tanto in tanto. La prima renna ha attraverso saltando la strada davanti a me. Loro saltano davvero…
Il vento scuote la bici e me. Viene dal lato e dal davanti, purtroppo raramente da dietro. Seconda colazione sul ciglio della strada, dopo aver cercato per più di 15 km un posto per appoggiare la bici
🤭.
Per 100 km non c’è stato nulla, nulla, nulla, tranne la campagna e la foresta, e i prossimi 100 km ancora nulla. Non mi ero reso conto che non ci sono davvero opzioni di rifornimento per quasi 200 km 🤭.
Ma ho ancora acqua, una mela, mezzo cetriolo, pane croccante, formaggio, trail mix e gel come riserva di emergenza. Non sto morendo di fame.
Sto andando verso est per decine di chilometri e c’è un continuo vento contrario . Strong!

Santa Claus Village: Alloggio con sauna privata. Super!

Tag 15 – 07.08.2021: Von Lestijärvi nach Oulu.
237 Km, 820 Hm/D+

Heute habe ich mir im Hotel ein ausgiebiges Frühstück gegönnt. Wieder auf der Straße sagte ich mir, ich möchte mal einen Elch sehen. 5 Minuten später lief eine Elchkuh mit Kalb über Straße. Matthias meinte ich soll mir keinen Bären wünschen.
Heute hatten wir 13 km übelsten Schotter auf der Ausweichstrecke 😱😱😱. Der Schlussteil soll auch Schotter haben. Ich werde daher später auf die Hauptroute ausqueren, um den nächsten Schotterabschnitt zu vermeiden. Gestern und heute bin ich in Gesellschaft gefahren. Ist auch mal ganz nett, als immer nur alleine. Ab und zu trifft man wieder Radler mit demselben Ziel. Die Motivation ist wieder da. Ich steige aufs Rad ohne zu denken. Sehe es einfach als meine tägliche Arbeit. Da es hier so viel zu schauen gibt, schaue ich nicht dauernd aufs Display, um zu sehen, ob wieder 5 km rum sind …
Morgen geht es zum Weihnachtsmann 🎅.

Giorno 15 – 07/08/2021: Da Lestijärvi a Oulu.

Oggi mi sono concessa un’abbondante colazione in hotel. Di nuovo sulla strada, mi sono detto, mi piacerebbe vedere. Cinque minuti dopo, un’alce con un vitello ha attraversato la strada. Matthias mi ha detto di non augurarmi un orso.
Oggi abbiamo avuto 13 km di pessima ghiaia sul percorso alternativo
😱😱😱. Anche la parte finale dovrebbe avere della ghiaia. Più tardi, quindi, mi dirigerò verso la traccia originale per evitare il prossimo tratto di ghiaia. Ieri e oggi ho viaggiato in compagnia. È bello per cambiare, invece di essere sempre soli. Ogni tanto si incontrano ciclisti con lo stesso obiettivo. La motivazione è tornata. Salgo sulla mia bici senza pensare. Lo vedo solo come il mio lavoro quotidiano. Dato che c’è così tanto da vedere qui, non continuo a guardare il display per vedere se sono passati altri 5 km…
Domani vado a vedere Babbo Natale
🎅.

Tag 14 – 06.08.2021: Von Jyväskylä nach Lestijärvi
229 Km, 1540 Hm/D+

Da die Originalstrecke auf der heutigen Etappe stark befahren ist, hat der Veranstalter eine Ausweichstrecke vorgeschlagen. Dies will ich heute fahren, um stressfreier weiterzukommen.
Da Unterkünfte entlang dieser Strecke dünn gesät sind, buche ich gleich in der Früh eine Unterkunft. Diese liegt allerdings 13 km abseits der Route und bedeutet Extrakilometer.
Im Nachhinein betrachtet war die Alternativroute nicht so toll. Relativ viel Verkehr. Ich war wenig motiviert und froh nach 215 km im Hotel in Hirvikoski zu sein. Diese liegt gefühlt am Ende der Welt, das letzte Stück auf Schotterstraße. Wir führen zu dritt: mit dabei waren Matthias und Mauritz.

Giorno 14 – 06/08/2021: Da Jyväskylä a Lestijärvi

Poiché il percorso originale è molto trafficato nella tappa di oggi, gli organizzatori hanno proposto un percorso alternativo. Voglio prendere questa strada oggi per andare avanti senza stress.
Dato che gli alloggi lungo questo percorso sono pochi e lontani tra loro, prenoto una camera come prima cosa al mattino. Tuttavia, l´albergo è 13 km fuori dal percorso che significa chilometri in più.
In retrospettiva, il percorso alternativo non era così grande. C’era molto traffico. Non ero molto motivata e sono stata contenta di arrivare all’hotel di Hirvikoski dopo 215 km, l’ultimo pezzo su strada sterrata. Sembra, che il posto si trova alla fine del mondo. Eravamo in tre: Matthias e Mauritz erano con me.

Tag 13 – 05.08.2021: Von Helsinki nach Jyväskylä
296 Km, 2510 Hm/D+

Die Strecke wird schwieriger, viel auf und ab. Die Strecke macht aber Spaß. Bin recht schnell auf der Höhe von Lahti. Fast kein Verkehr, viele Radwege.

Mir fällt noch die Überfahrt mit der Fähre ein: Wir Radler hatten eine große Ecke für uns. Wenn man in die Nähe kam stieg unverkennbaren Duft auf … Radfahrer in Socken, die tagelang nicht gewaschen wurden 🤣😱😱

Welche eine Überraschung: Unser Freund Heikki erwartet mich an der Strecke und wir essen ein Eis zusammen. Er wohnt jetzt wieder in Finnland, verfolgt meine Reise und kam mir mit dem Rad entgegen.

Giorno 13 – 05/08/2021: Da Helsinki a nach Jyväskylä

Il percorso diventa più difficile, tante piccole salite e discese. Ma la il tracciato è divertente. Raggiungo abbastanza rapidamente l’altezza di Lahti. Quasi nessun traffico, molte piste ciclabili.

Mi ricordo la traversata in traghetto: Noi ciclisti avevamo un grande angolo tutto per noi. Quando ci si avvicinava, c’era un odore inconfondibile… ciclisti con calzini non lavati da giorni 🤣😱😱

Che sorpresa: il nostro amico Heikki mi aspetta lungo la strada e mangiamo un gelato insieme. Ora vive di nuovo in Finlandia, segue il mio viaggio ed è venuto con la sua bici ad incontrarmi.

Tag 12 – 04.08.2021: Von Kilingi Nömme nach Tallinn und Helsinki
191 Km, 430 Hm/D+

Heute früh zeitig gestartet, um in Tallinn die Fähre nach Helsinki rechtzeitig zu erreichen. Hotel in Helsinki gebucht. Heute „nur“ etwa 190 km. In der Früh ist es a….kalt.
Vor Talinn merkte ich, dass, obwohl heute morgen eingepumpt, die Luft im Vorderreifen weniger wurde . Beim Einpumpen ist mir ein Schnitt aufgefallen. Die Luft ging wieder raus. Was tun? Da sehe ich doch genau vor mir einen Radladen. So ein Glück. Ich gehe rein, da kommt mir wer entgegen und fragt: du bist doch die Gabi?
Es war Matthias Siegert, auch Teilnehmer beim Event, mit Umwerferproblem.
Vorne neuen Reifen aufgezogen und hinten auch; dieser hatte auch ein paar Schnitte. Hab ihn aber als Reserve mitgenommen.
Heute öfters Regenschauer, Regenkleidung an, nach 5 km wieder aus … wieder an.

Missgeschicke:
Erst Plattfuß,
Dann vor falschem Terminal,
Dann musste ich im Schiffsbauch 10 min warten, weil der, der sein Rad an meins gekettet hat, sich verlaufen hatte. Wir mussten dann warten, bis alle Container und Lkws draußen waren. Das muss man mal gesehen haben, der reine Wahnsinn, wenn da ein Fußgänger in die Quere käme, wehe dem. Aber das Ausladen muss einfach mega-schnell gehen
Aus dem Schiff raus und hatte kein Internet… wo ist das Hotel? Hilfe! Dann gemerkt, ich hatte Flugmodus…
An der Ampel musste ich zwei lange Phasen warten, bis ich draufkam, wie man das Ding bedient, um anzuzeigen, dass man über die Kreuzung will.
Im Hotel ging der Aufzug nicht, so wieder raus und in den nächsten. Der ging auch nicht … bis ich draufkam, dass man die Zimmerkarte an einen Sensor halten muss…🤭🤭
WOHL NICHT MEIN TAG

Giorno 12 – 04/08/2021: Da Kilingi Nömme a Talinn e Helsinki

Partenza presto oggi per prendere il traghetto per Helsinki a Tallinn in tempo. Prenotato Hotel a Helsinki. Oggi „solo“ circa 190 km. Fa freddo al mattino.
Prima di arrivare a Talinn ho notato che, sebbene avessi pompato le gomme questa mattina, l’aria nella gomma anteriore stava diminuendo. Ho notato un taglio quando l’ho gonfiato di nuovo. L’aria è usciata di nuovo. Cosa fare? Vedo un negozio di biciclette proprio di fronte a me. Che fortuna. Entro e qualcuno si avvicina e mi chiede: ma tu non sei Gabi?
Era Matthias Siegert, anche lui partecipante all’evento, con un problema al deragliatore.
Ho messo un nuovo pneumatico all’anteriore e al posteriore, che aveva anche qualche taglio. Ma l’ho portato con me come ricambio.
Oggi, frequenti rovesci di pioggia, indumenti di pioggia su, fdopo 5 km giù, … di nuovo su.

Disgrazie:
Prima forato copertone anteriore,
Poi davanti al terminale sbagliato,
Poi ho dovuto aspettare 10 minuti nella nave perché il ragazzo che aveva legato la sua bici alla mia si era perso. Poi abbiamo dovuto aspettare che tutti i container e i camion fossero fuori. Bisogna vederlo una volta, è pura follia, se un pedone si mette in mezzo, guai a lui. Ma lo scarico deve essere mega-veloce.
Fuori dalla nave e senza internet… dov’è l’hotel? Aiuto! Poi mi sono reso conto che ero in modalità volo…
Al semaforo ho dovuto aspettare per due lunghe fasi finché non ho capito come azionare il coso per indicare che volevo attraversare l’incrocio.
Nell’hotel, l’ascensore non funzionava, quindi ho dovuto uscire e salire in quello vicino. Neanche questo ha funzionato… finché non ho capito che devi tenere la tua scheda della stanza vicino a un sensore…🤭🤭
PROBABILMENTE NON È LA MIA GIORNATA

Tag 11 – 03.08.2021: Von Bauska nach Riga und bis Kilingi Nömme (Estland)
306 Km, 960 Hm/D+

Heute stehen 30 km Schotterpiste auf dem Programm. Der Veranstalter hat diese Strecke gewählt, um die vielbefahrene Straße A7 nach Riga zu vermeiden.
Rüttelpiste pur. Festgebacken oder lose kleine und große Steine. Wellblech. Für RR keinesfalls geeignet.
Gruseliges Erlebnis bei einem Verhauer. Plötzlich drei Hunde vor mir. Ein riesiger schwarzer zotteliger uralter und 2 kleinere. Ich näherte mich langsam. Als der große mich bemerkt, kommt er auf mich zugeschossen. Großer Kopf voller Narben, blutunterlaufene Augen und … das Maul voller Schaum. Zähnefletschen. Ich springe vom Rad und stelle es zwischen uns und schief hinter mich, da die anderen beiden von hinten kommen. Schaut nicht gut aus. Irgendwie schleife ich das Rad weiter. Der Große macht immer wieder zähnefletschend Sprünge zu mir. Dann lassen sie ab. Ich schiebe noch etwas mir zitternden knien…
Auf den ersten Rüttelkilometern hab ich unbemerkt meinen Pfirsich verloren 🤣🤣. Dann das Käsebrot … aber bemerkt.
Für diese Nacht im Kämping Peebu Hütte gebucht. Allerdings über 6 km abseits von der Route bedeutet Zusatzkilometer.

Giorno 11 – 03/08/2021: Da Bauska a Riga fino a Kilingi Nömme
Oggi sono in programma 30 km di strada sterrata . L’organizzatore ha scelto questo percorso per evitare la trafficata strada A7 per Riga.
Ghiaia pura. Sassi piccoli e grandi cementate o sciolte. Come lamiera ondulata. Per niente adatto a bici di corsa.
Esperienza spaventosa dopo aver sbagliato strada: improvvisamente tre cani davanti a me. Un enorme nero arruffato vecchio e 2 più piccoli. Mi sono avvicinata lentamente. Quando quello grosso si accorge di me, viene rapidamente verso di me. Grande testa piena di cicatrici, occhi iniettati di sangue e… bocca piena di schiuma. Ringhiando. Salto giù dalla bici e la metto tra di noi e mi metto di traverso mentre gli altri due arrivano da dietro. Non sono in una buona situazione. In qualche modo trascino la bici. Quello grosso continua a fare dei salti ringhiosi verso di me. Poi si allontanano. Spingo la bici un po‘ avanti con le ginocchia tremanti…
Nei primi chilometri sballottati ho perso la mia pesca senza accorgermene 🤣🤣 (non è la prima volta). Poi il panino al formaggio … ma mi sono accorta.
Ho prenotato per quella notte al Kämping Peebu un chalet. Tuttavia, più di 6 km fuori dal percorso significa chilometri in più.

Tag 10 – 02.08.2021: Von Sakiai nach Bauska (Lettland)
234 Km, 720 Hm/D+

In der früh Regen. Ich habe lange herumgewerkelt, um den Aufbruch rauszuzögern. Die ersten Kilometer zogen sich wie Kaugummi. Ich war gleich klitschnass. Im ersten Ort Supermarktstopp, um mich auch etwas aufzuwärmen. Fehlanzeige. Klimatisiert und noch kälter als draußen. Zu essen gab es auch nix gescheites. Eiskaltes Kefir und trockene Zimtschnecken. Im nächsten Ort wieder Supermarkt. Dort hatten sie so Teilchen doppelt so groß wie Faschingskrapfen. Englisch kann niemand. Auf meine Frage was drin sei, schlug die Frau mit Armen. Aha, irgendwas mit Geflügel. War übrigens sehr lecker. Auf einen heißen Kaffee musste ich noch die nächste Tankstelle abwarten. Regen. Regen. Regen. Aber je weiter ich auf km 100 kam, desto mehr verschwanden die fiesen Gedanken. Dann bald die Hälfte. Zwischendurch kriminellste Straßenabschnitte. Schwertransporter, die mit Karacho vorbeifahren. Eine falsch Bewegung und du bist weg. Danach schmeißt einen der Sog fast um. Ich treffe Karl, der völlig fertig erzählt, er sei fast unter die Räder gekommen. Auf einem nächsten Abschnitt wich ich immer aufs tiefere Schotterbankett aus, um nichts zu riskieren. Zwischendurch mal regenfrei, dann türmten sich wieder Wolken. Hoffentlich kein Gewitter, wie vorgewarnt. Irgendwann dann nur noch 30 km. Windböen machen das Leben schwer. Vor dem Hotel noch kurz Waschanlagenstopp. Zwei andere Biker bringen grad die dreckigen Räder ins Zimmer. Geht auch. Was morgen kommt? Wird sehr hart, denn 30 km um Riga ausweichen auf Schotter. Und das bei dem nassen Boden… Hilfe.
Zudem zwischen km 240 und 350 keine Unterkünfte.

Giorno 10 – 02/08/2021: Da Sakiai a Bauska (Lettonia)
Pioggia al mattino. Ho smanettato a lungo per ritardare la partenza. I primi chilometri si sono trascinati come chewing-gum. Ero subito completamente bagnata. Nella prima città, mi sono fermato al supermercato per scaldarmi un po‘. Neanche per sogno. Aria condizionata e ancora più freddo che fuori. Non c’era nemmeno niente di buono da mangiare. Kefir ghiacciato e panini secchi alla cannella. Nel paese successivo sono andata di nuovo al supermercato. Lì avevano pezzi due volte più grandi dei „Krapfen“ di carnevale. Nessuno parla inglese. Quando ho chiesto cosa ci fosse dentro, la donna ha agitato le braccia. Aha, qualcosa con pollame. A proposito, era molto gustoso. Ho dovuto aspettare un caffè caldo alla prossima stazione di servizio. Pioggia. Pioggia. Pioggia. Ma più mi avvicinavo al km 100, più i brutti pensieri sparivano. Poi presto la metà della tappa di oggi. In mezzo, i tratti di strada più criminali. Veicoli pesanti che passano a tutta velocità. Una mossa sbagliata e sei finito. Dopo di che, l´aspirazione del vento quasi ti butta giù. Incontro Karl, che è completamente esausto e mi dice che è quasi finitosotto le ruote. Sul tratto successivo, sono uscito spesso sulla spalla di ghiaia per non rischiare nulla. Ha smesso a piover, poi le nuvole si sono riunite di nuovo. Speriamo che non ci sia un temporale, come mi avevano avvertito. Ad un certo punto restano solo 30 km. Le raffiche di vento rendono la vita difficile. Una breve sosta all’autolavaggio prima dell’hotel. Altri due ciclisti portano le biciclette sporche nella stanza. Anche questo funziona. Cosa succederà domani? Sarà molto dura, perché 30 km intorno a Riga saranno su ghiaia. E questo con il terreno bagnato… aiuto. E non ci sono rifugi tra i km 240 e 350.

Tag 9 – 01.08.2021: Von Jezewo Stare nach Sakiai (Litauen)
278 Km, 1320 Hm/D+

Start um 5 Uhr. Nach der erholsamen Übernachtung im schönen Hotel Atlanta geht es jetzt grad kerzengrad dahin. Immer leicht auf und ab, was man nur daran merkt, weil man nur 21 bis 25 auf den Tacho bekommt. Dann wieder 30 km/h und mehr.
Jeder Tag verläuft gleich:
Radeln. Radeln. Radeln. Einkaufen. Essen. Radeln. Radeln. Radeln. Café oder Eis. Radeln. Radeln. Radeln. Denken. Rechnen. Radeln. Radeln. Radeln. Fotografieren. Radeln. Radeln. Radeln. Rechnen. Denken. Radeln. Radeln. Radeln. Hotel einchecken. Waschen. Geräte laden. Duschen. Schlafen. Packen. WIEDERHOLUNG …
Der Veranstalter hat uns gestern Abend informiert, dass eine Teilnehmerin, Olga Ivanova aus der Ukraine am 28.07. am Plattensee tödlich verunglückt ist. 😢😢😢 … ich denke viel an Olga, die das Pech hatte, einem dieser Kamikazefahrer zu begegnen … oder dummer Zufall.

Giorno 9 – 01/08/2021: Da Jezewo Stare a Sakiai (Lituania)
Partenza alle ore 5. Dopo una buona notte di sonno nel bel Hotel Atlanta, sto proseguendo sempre dritto . Sempre leggermente su e giù, cosa che si nota solo perché si arriva solo a 21-25 km/h sul tachimetro. Poi di nuovo 30 km/h e più.
Ogni giorno è uguale:
Pedalare. Pedalare. Pedalare. Shopping. Mangiare. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Caffè o gelato. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Pensare. Calcolare. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Fotografare. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Calcolare. Pensare. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Check in hotel. Lavare. Ricaricare dispositivi elettronici. Doccia. Dormire. Sistemare le borse. RIPETERE …
L’organizzatore ci ha informato ieri sera che una partecipante, Olga Ivanova dall’Ucraina, ha avuto un incidente mortale il 28.07. sul lago Balaton. 😢😢😢 … penso molto a Olga, che ha avuto la sfortuna di incontrare uno di questi piloti kamikaze … o stupida coincidenza.

Tag 8 – 31.07.2021: Von Lipsko nach Jezewo Stare
294 Km, 1180 Hm/D+

Heute war wieder viel Bauernland, aber zwischendrin mal 20 km befahrenste Straße, wo mich ebensoviele Sattelschlepper mit oder ohne Anhänger überholten. Unterkünfte sind dünn gesät, daher standen heute über 290km auf dem Programm. Es ist eine gute Taktik, nicht an 290 km zu denken, sondern immer in 5er-Schritten. Den ganzen Tag keine anderen NC4k-Teilnehmer gesehen.
Die Mücken sind lästig. Wenn man mal ein Plätzchen im Wald aufsucht und die Radhose runter lässt, stürzen sich sofort unzählige ausgehungerte Stechsauger auf die ungeschützten blanken Teile 😊

Giorno 8 – 31/07/2021: Da Lipsko a Jezewo Stare

Anche oggi ho attraversato molti terreni agricoli, ma in mezzo c’erano 20 km di strade più trafficate, dove sono stato superato da altrettanti camion con o senza rimorchio. Gli alloggi sono scarsi, quindi il programma di oggi era di oltre 290 km. È una buona tattica non pensare a 290 km, ma sempre a passi di 5. Nessun altro partecipante NC4k visto per tutto il giorno.
Le zanzare sono fastidiose. Se si trova un posto nella foresta e si lasciano cadere i pantaloncini da ciclista, innumerevoli ventose fameliche si avventano immediatamente sulle parti nude non protette.
😊

Tag 7 – 30.07.2021: Von Krakau nach Lipsko
253 Km, 1880 Hm/D+

Heute geht es durch polnisches Bauernland. Idyllische Ruhe, kein Verkehr. Man muss nur aufpassen, dass man nicht alle Nase lang ein paar Hunde an den Hacken hängen hat. Beschleunigen und Intervalltrainung tut weh nach so vielen Kilometern in den Beinen. Vertreibe mir die Zeit mit Ortsschilder lesen. Erstaunlich wie polnische Wörter mit zehn Buchstaben mit 1 bis 2 Vokalen auskommen können. Pure Zungenbrecher für uns .
Die Unterkunft Lipsko liegt etwas abseits der Strecke. Im Dorf Lipsko fällt mir eine Frau am Straßenrand auf, die fotografiert und applaudiert. Auf dem Weg zur Pension hält auf einmal ein Auto vor mir, Warnblinkanlage an, dieselbe Frau steigt aus, stoppt mich und sagt, ich sei falsch gefahren. Ich erkläre, dass ich zur Unterkunft möchte. Sie sagt, sie ist begeistert, dass so ein Rennen in Lipsko vorbei kommt. Ich sei die zweite Frau heute. Die nette Frau heißt Ursula. Ich bekomme zwei Kuchen, die mich retten, denn Abendessen gibt es leider keines.

Giorno 7 – 30/07/2021: Da Krakau fino a Lipsko
Oggi ci dirigiamo verso i terreni agricoli polacchi. Pace idilliaca e tranquillità, nessun traffico. Bisogna solo stare attenti a non avere qualche cane alle calcagna ogni tanto. L’accelerazione e „l’allenamento a intervalli“ mi fanno male alle gambe dopo tanti chilometri. Passo il tempo leggendo i cartelli con i nomi dei luoghi. È incredibile come le parole polacche con dieci lettere possano cavarsela con 1 o 2 vocali. Puro scioglilingua per noi.
L’alloggio Lipsko è un po‘ fuori mano. Nel villaggio di Lipsko noto una donna ai bordi della strada che scatta foto e applaude. Sulla strada verso la pensione, un’auto si ferma improvvisamente davanti a me, con le luci di emergenza accese, la stessa donna scende, mi ferma e dice che stavo guidando in direzione sbagliata. Spiego che voglio andare all’alloggio. Dice di essere entusiasta che una gara del genere arrivi a Lipsko. Dice che sono la seconda donna oggi. La donna gentile si chiama Ursula. Prendo due torte, che mi salvano, perché purtroppo non c’è la cena.

Tag 6 – 29.07.2021: Von Strba nach Krakau
206 Km, 2140 Hm/D+

Heute morgen nur halbe Gurke als Frühstück. Erst bei einer Tankstelle gefrühstückt.
Heute Nacht Regen, 12 Grad in Abfahrt. Von Strba durch die Hohe Tatra, sehr schön.
Dann bis Krakau zum Teil auf stark befahrener Straße. Höllisch. Hab überlebt.

Giorno 6 – 29/07/2021: Da Strba a Krakau
Solo mezzo cetriolo per colazione questa mattina. Prima colazione solo più avanti presso una stazione di servizio.
Stanotte pioggia, 12 gradi in discesa. Da Strba attraverso gli Alti Tatra, – molto bello.
Poi fino a Krakau in parte su una strada molto trafficata. Infernale. Ho sopravvissuto.

Tag 5 – 28.07.2021: Von Balassagyarmat nach Strba
197 Km, 2610 Hm/D+

Nach dem Biwak im Freien mit wenig Schlaf Start um 5.00 Uhr. Nach 120 km beginnen die Steigungen der Tatra. Es geht nicht leicht, heiß, brutale Steigungen, Null Motivation. Die vielem km gestern und kein Bett waren kontraproduktiv.
Schon das zweite verunfallte Auto auf Dach gesehen. Die Ungarn und Slowaken haben es offensichtlich sehr eilig. Unterkunft gebucht in Strba, diesmal knapp unter 200km geblieben.

Giorno 5 – 28/07/2021: Da Balassagyarmat a Strba
Dopo aver bivaccato all’aperto con poco sonno, partenza alle 5.00 del mattino. Dopo 120 km iniziano le salite della Tatra. Non è facile, caldo, salite brutali, zero motivazione. I molti km di ieri e nessun letto sono stati controproducenti.
Già visto la seconda auto incidentata sul tetto. Gli ungheresi e gli slovacchi sembrano aver fretta
. Alloggio prenotato a Strba, questa volta a poco meno di 200 km.

Tag 4 – 27.07.2021: Von Balatonszepezd geht es entlang dem Balaton zum 1. Gate in Tihany, dann weiter nach Budapest und in Richtung slovakischer Grenze bis Balassagyarmat.
267 Km, 1790 Hm/D+

Am Morgen in der Unterkunft noch Kaffee und Wasser bekommen … dann on the way. Gate 1 war unspektakulär… kein Zeichen von NC4k. Die Weiterfahrt ist flach. An der Donau vor Budapest gibt es Fischgulasch. In der Nähe der Grenze zur Slovakei habe ich ein Appartment gebucht. Gegen Abend haben Xavier und Buran aufgeschlossen und wir vereinbaren, uns die Unterkunft zu teilen. Nachdem wir die Unterkunft gefunden hatten, war dort niemand. Wir waren daher gezwungen, es uns in einem nahegelegenen Park „gemütlich“ zu machen und dort zu biwakieren. Es war ein ruhiges Plätzchen, jedoch mit Mücken.

Giorno 4 – 27/07/2021: Da Balatonszepezd costeggiamo il lago Balaton fino al 1° cancello di Tihany, poi attraversiamo Budapest e verso il confine slovacco fino a Balassagyarmat.
Alla mattina ho preso il caffè e l’acqua presso l’alloggio … poi sulla strada. Il cancello 1 non era spettacolare… nessun segno di NC4k. Il viaggio prosegue in pianura. Sul Danubio prima di Budapest mangio il gulasch di pesce. Vicino al confine con la Slovacchia ho prenotato un appartamento. Verso sera Xavier e Buran mi raggiungono e ci accordiamo per condividere l’alloggio. Dopo aver trovato l’alloggio, non c’era nessuno. Siamo stati quindi costretti a metterci „comodi“ in un parco vicino e a bivaccare lì. Era un posto tranquillo, ma con le zanzare.

Tag 3 – 26.07.2021: Von Zalec sind es noch etwa 120 km bis zur ungarischen Grenze. Von dort ist das Ziel der Plattensee (Balaton). Die ersten 50 km gingen wunderschön durch Slowenien. Es wurde von Stunde zu Stunde heißer. Keine Brunnen zum erfrischen, daher ein paarmal zugekeht. Zum matchalatte, Colas, Steinpilzsuppe in ganz versteckten Lokal an der Strecke. Ich war einziger Gast, als ich gehen wollte, war plötzlich das Lokal voller Polizisten. Nanu? Bin ich irgendwo zu schnell gefahren (oder zu langsam 😊)?
Es wurde immer heißer, zum Teil an die 39 Grad. Sehnsüchtig schaute ich in jeden Garten nach Beregnungsschläuchen oder so. Bis ich auf eine geniale Erfrischungsidee kam. Friedhöfe… dort gibt es immer Gießwasser 🤭
Ab der slowenischen Grenze waren die ersten 50 km grenzwertig. Auf und ab ging es zwar schon den ganzen Tag, aber jetzt mega schlechter Straßenbelag. Viel Verkehr. Einige Male bin ich mit meinem Rad aufs Bankett gesprungen wenn sich ungebremst ein Sattelschlepper näherte.
Am Plattensee musste ich mich erst mal mit Zitroneneis belohnen.
Am See entlang musste ich mein Tempo noch mehr drosseln. Heimreise aus den Seebädern, … auch war der Belag oft von Wurzeln durchzogen und ich wurde ordentlich durchgeschüttelt. Aber irgendwann war ich dann da in der Unterkunft.

250 Km, 1800 Hm/D+

Giorno 3 – 26/07/2021: Da Zalec sono circa 120 km fino al confine ungherese. Da lì, la destinazione è il lago Balaton.
I primi 50 km sono passati splendidamente attraverso la Slovenia. Faceva più caldo di ora in ora. Non ci sono fontane per rinfrescarsi, quindi mi sono fermata un paio di volte presso un bar. Per matchalatte, colas, zuppa di funghi porcini in un ristorante molto nascosto lungo il percorso. Ero l’unico ospite, quando volevo andarmene, il posto era improvvisamente pieno di poliziotti. Sono andata troppo veloce da qualche parte (o troppo lenta 😊)?
Faceva sempre più caldo, a volte vicino ai 39 gradi. Ho guardato con nostalgia in ogni giardino per trovare dei tubi di irrigzione o qualcosa del genere. Finché non mi è venuta un’idea brillante per rinfrescarmi. Cimiteri… c’è sempre acqua per l’irrigazione lì 🤭
Dal confine sloveno, i primi 50 km sono stati al limite. Su e giù è andato tutto il giorno, ma ora mega cattivo manto stradale. Tanto traffico. Più volte sono saltata con la mia bici sulla spalla stradale quando un camion si è avvicinato senza frenare.
Al lago Balaton ho dovuto ricompensarmi con un gelato al limone.
Lungo il lago ho dovuto rallentare ancora di più. Tornando a casa dalle località balneari, …la superficie era spesso danneggiata da radici e sono stata molto scossa. Ma alla fine ci sono arrivato in albergo.

Tag 2 – 25.07.2021: Heute geht es zeitig durch den Naturpark der Julischen Voralpen über den Passo Tanamea hinein nach Slovenien nach Bovec. Danach langer Anstieg durch das schöne Soca-Tal bis auf den Vrsic-Pass und steil hinunter nach Kranska Gora. Anschließend geht es nach Bled und Slovenien wird von Westen nach Osten durchquert.

224 Km, 3650 Hm/D+

Giorno 2 – 25/07/2021: Oggi cavalchiamo presto attraverso il parco naturale delle Prealpi Giulie, superiamo il passo Tanamea verso la Slovenia e arriviamo a Bovec. Poi una lunga salita attraverso la bella valle della Soca (valle dell´Isonzo) fino al passo Vrsic e giù ripidamente verso Kranska Gora. In seguito, il percorso va a Bled e la Slovenia sarà attraversata da ovest a est.

Tag 1 – 24.07.2021: Start um 8:30 von fast 200 NC4K-Ridern in der Manifattura Tabacchi in Rovereto.
Es geht gleich zur Sache: Auffahrt zum Passo della Borcola mit den vollbeladenen Rädern, welche je nach Equipment an die 20 kg wiegen. Übernachtung in Tarcento, jedoch mit sehr wenig Schlaf, da der Zimmerkollege erst um 1 Uhr eintrudelt und die Rezeption geschlossen ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

242 km/ 2350 Hm /D+

Giorno 1 – 24/07/2021: Partenza alle 8:30 di quasi 200 ciclisti NC4K alla Manifattura Tabacchi di Rovereto.
Si va dritti al punto: salita al Passo della Borcola con le biciclette a pieno carico, che pesano fino a 20 kg . Pernottamento a Tarcento ma con pochissimo sonno, visto che il compagno di stanza arriva solo all’una di notte e la reception è chiusa. Ma questa è un’altra storia.

Vor dem Start – 23-07-2021: Briefing, …

Prima della partenza – 23/07/201: Briefing, …

Der Film ist fertig …

meine Northcape4000

FACEBOOK: https://www.facebook.com/NorthCape4000
INSTAGRAM: https://www.instagram.com/northcape4000
YOUTUBE: https://www.youtube.com/channel/UCPjneHq36S4hu3gmOYWuyLQ

Team Northcape4000: Interview mit Finisherin …

Northcape4000

Mit dem Rennrad 4600 Kilometer von Rovereto zum Nordkap.
Zum Bericht.

Auch der Film ist fertig …

meine Northcape4000

Angekommen nach/ arrivata dopo …

D 18 – H 09 – M 40

11.08.2021 – 18.10 Uhr

4600 km und über 30000 Hm – 4600 km percorsi e piú di 30000 m D+

Start: Samstag, 24.07.21, 8:30 – 4600 km mit dem Rennrad ans Nordkap
NC4K für einen guten Zweck: Radeln für den AEB (Arbeitskreis Eltern Behinderter)
mit 1Cent/Kilometer seid ihr dabei (=46€), gerne dürft ihr euch auch für 2 oder 5 oder 10 Cent entscheiden oder einen eigenen Betrag wählen. Hier die Spender*innen-Liste – dort findet ihr auch die Daten für die Spende. Ihr bekommt aber noch eine persönliche Mitteilung. Descrizione in italiano.

Tagesberichte und Bildergalerie – Report e galleria immagini:

Tag 1Tag 2Tag 3Tag 4
Tag 5Tag 6Tag 7Tag 8
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Tag 13Tag 14Tag 15Tag 16
Tag 17Tag 18Tag 19

Team Northcape4000: Interview mit Finisherin …


Und hier dasselbe rückwärts … dall’ultimo giorno in avanti …

Tag 19 – 11.08.2021 18:10 : Nordcap
ca. 230 Km, 1950 Hm/D+

Ziel „Ende der Welt“ erreicht!!!
Die zahlreichen düsteren langen Tunnels waren keine Freude für mich. Letzter Tankstellenstopp in Honningsvag. Nun wurde es nochmal ernst. 30 Kilometer mit zwei etwa 300 Hm Steigungen. Davor hatte ich schon Bammel. Während der letzten Kilometer kommen unweigerlich Gedanke auf: Endlich geschafft, wenn ich die Bilder der verkehrsreichen Straßen vor mir habe, aber noch viel mehr: Schade, bald vorbei, wenn ich an die unzähligen wunderschönen Streckenabschnitte denke und die vielen schönen Erlebnisse. Und es wird irgendwie eng in meiner Brust, die Tränen muss ich unterdrücken. Der Berg verlangt nochmal alles ab. Nebel. Starker Wind. Und dann bin ich da! Die Emotionen kommen hoch … Und das Schönste, am Ende der Welt warten Tochter und Ehemann … Eine traumhafte Reise ist zuende. Mitgereist sind Horst und Olga. R.I.P

Destinazione fine mondo raggiunta!!!
I numerosi tunnel lunghi e tetri non erano una gioia per me. Ultima sosta alla stazione di servizio di Honningsvag. Ora si fa di nuovo sul serio. 30 chilometri con due salite di circa 300 metri. Ne ero già preocupata. Durante gli ultimi chilometri, i pensieri sorgono inevitabilmente: Finalmente fatto il lungo viaggio, quando vedo le immagini delle strade trafficate davanti a me, ma ancora di più: peccato, giá finito, quando penso agli innumerevoli bei tratti e alle tante esperienze meravigliose. E in qualche modo mi si stringe il petto, devo reprimere le lacrime. La montagna esige di nuovo tutto. Nebbia. Vento forte. E poi ci sono io! Le emozioni vengono fuori … E la cosa migliore è che mia figlia e mio marito stanno aspettando alla fine del mondo… Un viaggio di sogno arriva alla fine. Horst e Olga hanno viaggiato con me. R.I.P.

Heute will ich das Zeil erreichen. Es läuft sehr gut. Die Gegend ist abwechslungsreich, die Vegatation wird gegen Norden immer spärlicher. Mit Queen, „don’t stop me now…“ fahre ich der Küste entlang. Wunderbar.
Ich bekomme einen Anruf aus Bozen – Südtirol 1 – Interview. Wer da wohl dahintersteckt?
Kurz danach die zweite Überraschung: Am Straßenrand stehen Katrin und Hermann – welch eine Überraschung! Sie wollen mich im Ziel empfangen.
Es sind noch 3 lange Tunnels zu durchfahren, davon der Northcape Tunnel, welcher unter dem Meer die Insel erreicht. 7km lang, 10% Gefälle und in der 2. Hälfte 10% Steigung. DER TUNNEL voll gruselig. Hoch bin ich auf dem schmalen Bürgersteig gefahren. Da möchte ich keinesfalls nochmal durch müssen…

Giorno 19 – 11/08/2021: Da dal Ovrevatn al Copo Nord

Oggi voglio raggiungere il capo nord. Sta andando molto bene. Il peasaggio varia spesso, la vegetazione diventa sempre più rada verso il nord. Con Queen, „don’t stop me now…“ viggio lungo la costa. Meraviglioso.
Ricevo una chiamata da Bolzano – radio Südtirol 1 – intervista. Mi chiedo chi ci sia dietro.
Poco dopo la seconda sorpresa: Katrin e Hermann stanno sul bordo della strada – che sorpresa! Vogliono darmi il benvenuto al traguardo.
Ci sono ancora 3 lunghi tunnel da attraversare, tra cui il Northcape Tunnel, che raggiunge l’isola sotto il mare. Lungo 7 km, 10% in discesa e nella seconda metà 10% in salita. Il TUNNEL è davvero spaventoso. Ho guidato sul marciapiede stretto. Non vorrei doverci passare di nuovo…

Tag 18 – 10.08.2021: Von Saariselkä bis zum Ovrevatn vor Lakselv
ca. 237 Km,1690 Hm/D+

Es ist 3:30. Hier ist es taghell. Kann nicht mehr schlafen. Vielleicht habe ich auch am Buffet übertrieben… vielleicht stehe ich bald auf und fahre gemütlich los…
Komme etwas schwer in die Gänge. Aber Rad & ich sind jetzt gut organisiert… beim packen sitzt jeder Handgriff . Aber über die Hälfte der Sachen habe ich nie gebraucht. Aber wehe sie sind nicht dabei. Super Lunchpaket. Ich hoffe ich verliere die Lachsbrötchen nicht. Sogar Pralinen sind dabei. Tut mir leid um die große Tube Zahncreme. Geschenk des Hauses. Hab abgewägt, ob ich sie mitschleppen soll …
Bisher kein Sitzproblem. Ich wechsle immer Assos mit Polster und Skinfit ohne jegliches Polster. Heute wäre Skinfit dran, aber hab eine leicht entzündete Pore, vielleicht doch Polster…🤔
So nun muss ich aber weg .. genug geklüngelt…

Zwischen Ivalo und Inari wunderschöne Landschaft. Wie verwunschen. Ab und zu tröpfelt es …
Um 13:30 Uhr habe ich die Grenze zu Norwegen überfahren. Seit Inari über 70 km nix anderes als Hügel hoch und runter. Immer dasselbe Szenario. Es wird aber bald anders.

Giorno 18 – 10/08/2021: Da Saariselkä fino al Ovrevatn prima di Lakselv

Sono le 3:30. Qui è giorno. Non riesco più a dormire. Forse ho esagerato ieri al buffet… forse mi alzerò presto e parto tranquillamente con la bici….
Ho un po‘ di difficoltà a partire. Ma con la bici nel frattempo sono ben organizzata ora… ogni mossa è perfetta quando si fanno i bagagli. Fino adesso non ho mai avuto bisogno di più della metà delle cose portate dietro. Ma è meglio che ci siano. Super lunchbox (al posto della colazione). Spero di non perdere gli involtini di salmone. Ci sono anche dei cioccolatini. Mi dispiace per il grosso tubo di dentifricio. Con i complimenti della casa. Sto ancora pensando, se portarlo con me ….
Nessun problema con il sedere finora. Alterno giornalmente Assos con imbottitura e Skinfit senza imbottitura. Oggi sarebbe da indossare Skinfit, ma ho un poro leggermente infiammato, forse oggi con imbottitura …
🤔
Ma ora devo partire… basta „chiacchere“ …

Bellissimo paesaggio tra Ivalo e Inari. Come un paesaggio incantato. Ogni tanto gocciola…
Alle 13:30 ho attraversato il confine con la Norvegia. Da Inari più di 70 km solo su e giù per le colline. Sempre lo stesso scenario. Ma presto cambierà.

Tag 17 – 09.08.2021: Von Rovaniemi nach Saariselkä
ca. 252 Km, 1260 Hm/D+

Heute 250 km in stetigem hoch und runter, aber fein zu fahren. Sehr viele Camper auf dem Weg, aber kleiner Seitenstreifen. Es lief rund, war nicht so entbehrungsreich wie gestern. Nach 125km gab es nämlich einen Supermarkt. Lachs, Gemüse und Sahnekartoffeln – sehr lecker, warm von der Theke, dazu Blaubeersaft und ein Moltebeerjoghurt.
Gestärkt weiter. Noch mehr hoch und runter und wieder mal ein paar Regentröpfchen. Als ich das Regengewand anhatte, war der Spuk wieder vorbei. Den ganzen Tag hingen die Wolken schwer und ich hoffte möglichst weit zu kommen, ohne nass zu werden.
Zu sehen gab es viel … Wald. Ab und zu wieder mal ein Rentier am Straßenrand. Ich vertrieb mir die meiste Zeit mit einem Hörbuch.
In Saariselkä wartete schon das Clubhotel. Nach Aufladen der Akkus, waschen und duschen, futterete ich mich durchs Abendbuffet. Lecker. Dazu Preiselbeersaft.
Für morgen früh habe ich ein Lunchpaket und kann so unabhängig starten.
Heute wieder mal Essen verloren 🤣🤣 eine ganze Gurke … das ist wieder mal typisch für Gabi …. es gibt viele Geschichten…

Giorno 17 – 09/08/2021: Da Rovaniemi a Saariselkä

Oggi 250 km in costante su e giù, ma andava bene per viaggiare. Molti camper sulla strada, ma stretta spalla della strada. È andato tutto liscio, non è stato così impegnativo come ieri. Dopo 125 km c’era un supermercato. Salmone, verdure e patate con panna – molto gustoso, caldo dal bancone, più succo di mirtillo e uno yogurt ai mirtilli.
Rafforzata continuo il viaggio. Ancora su e giù e ancora una volta qualche goccia di pioggia. Quando mi sono messo l’equipaggiamento per la pioggia, la pioggia era finita di nuovo. Le nuvole sono state pesanti tutto il giorno e speravo di arrivare il più lontano possibile senza bagnarmi.
C’era molto da vedere…molta foresta. Ogni tanto una renna al lato della strada. Ho passato la maggior parte del tempo con un audiolibro.
A Saariselkä il club hotel mi stava già aspettando. Dopo aver ricaricato le batterie, lavato e fatto la doccia, mi sono fatto strada attraverso il buffet serale. Delizioso. Con succo di mirtillo rosso.
Ho un pacchetto pranzo per domani mattina e posso iniziare autonomamente.

Oggi ho perso di nuovo del cibo 🤣🤣 un cetriolo intero … – è tipico per la Gabi – esistono tante storie …

Tag 16 – 08.08.2021: Von Oulu in das Weihnachtsmanndorf Rovaniemi am Polarkreis
ca. 240 Km, 1320 Hm/D+

Ich bin vor dem offiziellen Hotel-Frühstück gestartet. 30 km vorbildlich gepflegte Radwege, dann 24h-Supermarkt. Habe mich eingedeckt mit Wasser und Proviant. Wer weiß wann es wieder was gibt. Tröpfelt ab und zu. Erste Rentiere sind vor mir über Straße gehüpft. Die hüpfen wirklich…
Der Wind schüttelt Rad und mich ordentlich durch. Dieser kommt von der Seite und von vorn, leider selten von hinten. Zweites Frühstück am Straßenrand, nachdem ich über 15 km Ausschau gehalten habe nach einer Möglichkeit das Rad anzulehnen 🤭
Seit 100km gibt es außer Landschaft und Wald nix, nix, nix, und die nächsten 100 km wieder nix. Ich hatte das nicht auf dem Schirm, dass es wirklich fast 200 km keine Versorgungsmöglichkeiten gibt 🤭.
Wasser hab ich aber noch. Einen Apfel, halbe Gurke, Knäckebrot, Käse, Studentenfutter und als Notreserve Gels. Ich verhungere schon nicht.
Es geht zig km tendenziell Richtung Osten und ständig Geeeeeeeegenwind. Strong!
Santa Claus Village: Unterkunft mit Privatsauna. Super!

Giorno 16 – 08/08/2021: Da Oulu al villaggio di Babbo Natale Rovaniemi al Circolo Polare Artico

Sono partita prima della colazione „ufficiale“ dell’hotel. 30 km di piste ciclabili esemplari, poi supermercato 24 ore. Ho fatto scorta di acqua e cibo. Chissà quando ci sarà di nuovo qualcosa. Sgocciola di tanto in tanto. La prima renna ha attraverso saltando la strada davanti a me. Loro saltano davvero…
Il vento scuote la bici e me. Viene dal lato e dal davanti, purtroppo raramente da dietro. Seconda colazione sul ciglio della strada, dopo aver cercato per più di 15 km un posto per appoggiare la bici
🤭.
Per 100 km non c’è stato nulla, nulla, nulla, tranne la campagna e la foresta, e i prossimi 100 km ancora nulla. Non mi ero reso conto che non ci sono davvero opzioni di rifornimento per quasi 200 km 🤭.
Ma ho ancora acqua, una mela, mezzo cetriolo, pane croccante, formaggio, trail mix e gel come riserva di emergenza. Non sto morendo di fame.
Sto andando verso est per decine di chilometri e c’è un continuo vento contrario . Strong!

Santa Claus Village: Alloggio con sauna privata. Super!

Tag 15 – 07.08.2021: Von Lestijärvi nach Oulu.
237 Km, 820 Hm/D+

Heute habe ich mir im Hotel ein ausgiebiges Frühstück gegönnt. Wieder auf der Straße sagte ich mir, ich möchte mal einen Elch sehen. 5 Minuten später lief eine Elchkuh mit Kalb über Straße. Matthias meinte ich soll mir keinen Bären wünschen.
Heute hatten wir 13 km übelsten Schotter auf der Ausweichstrecke 😱😱😱. Der Schlussteil soll auch Schotter haben. Ich werde daher später auf die Hauptroute ausqueren, um den nächsten Schotterabschnitt zu vermeiden. Gestern und heute bin ich in Gesellschaft gefahren. Ist auch mal ganz nett, als immer nur alleine. Ab und zu trifft man wieder Radler mit demselben Ziel. Die Motivation ist wieder da. Ich steige aufs Rad ohne zu denken. Sehe es einfach als meine tägliche Arbeit. Da es hier so viel zu schauen gibt, schaue ich nicht dauernd aufs Display, um zu sehen, ob wieder 5 km rum sind …
Morgen geht es zum Weihnachtsmann 🎅.

Giorno 15 – 07/08/2021: Da Lestijärvi a Oulu.

Oggi mi sono concessa un’abbondante colazione in hotel. Di nuovo sulla strada, mi sono detto, mi piacerebbe vedere. Cinque minuti dopo, un’alce con un vitello ha attraversato la strada. Matthias mi ha detto di non augurarmi un orso.
Oggi abbiamo avuto 13 km di pessima ghiaia sul percorso alternativo
😱😱😱. Anche la parte finale dovrebbe avere della ghiaia. Più tardi, quindi, mi dirigerò verso la traccia originale per evitare il prossimo tratto di ghiaia. Ieri e oggi ho viaggiato in compagnia. È bello per cambiare, invece di essere sempre soli. Ogni tanto si incontrano ciclisti con lo stesso obiettivo. La motivazione è tornata. Salgo sulla mia bici senza pensare. Lo vedo solo come il mio lavoro quotidiano. Dato che c’è così tanto da vedere qui, non continuo a guardare il display per vedere se sono passati altri 5 km…
Domani vado a vedere Babbo Natale
🎅.

Tag 14 – 06.08.2021: Von Jyväskylä nach Lestijärvi
229 Km, 1540 Hm/D+

Da die Originalstrecke auf der heutigen Etappe stark befahren ist, hat der Veranstalter eine Ausweichstrecke vorgeschlagen. Dies will ich heute fahren, um stressfreier weiterzukommen.
Da Unterkünfte entlang dieser Strecke dünn gesät sind, buche ich gleich in der Früh eine Unterkunft. Diese liegt allerdings 13 km abseits der Route und bedeutet Extrakilometer.
Im Nachhinein betrachtet war die Alternativroute nicht so toll. Relativ viel Verkehr. Ich war wenig motiviert und froh nach 215 km im Hotel in Hirvikoski zu sein. Diese liegt gefühlt am Ende der Welt, das letzte Stück auf Schotterstraße. Wir führen zu dritt: mit dabei waren Matthias und Mauritz.

Giorno 14 – 06/08/2021: Da Jyväskylä a Lestijärvi

Poiché il percorso originale è molto trafficato nella tappa di oggi, gli organizzatori hanno proposto un percorso alternativo. Voglio prendere questa strada oggi per andare avanti senza stress.
Dato che gli alloggi lungo questo percorso sono pochi e lontani tra loro, prenoto una camera come prima cosa al mattino. Tuttavia, l´albergo è 13 km fuori dal percorso che significa chilometri in più.
In retrospettiva, il percorso alternativo non era così grande. C’era molto traffico. Non ero molto motivata e sono stata contenta di arrivare all’hotel di Hirvikoski dopo 215 km, l’ultimo pezzo su strada sterrata. Sembra, che il posto si trova alla fine del mondo. Eravamo in tre: Matthias e Mauritz erano con me.

Tag 13 – 05.08.2021: Von Helsinki nach Jyväskylä
296 Km, 2510 Hm/D+

Die Strecke wird schwieriger, viel auf und ab. Die Strecke macht aber Spaß. Bin recht schnell auf der Höhe von Lahti. Fast kein Verkehr, viele Radwege.

Mir fällt noch die Überfahrt mit der Fähre ein: Wir Radler hatten eine große Ecke für uns. Wenn man in die Nähe kam stieg unverkennbaren Duft auf … Radfahrer in Socken, die tagelang nicht gewaschen wurden 🤣😱😱

Welche eine Überraschung: Unser Freund Heikki erwartet mich an der Strecke und wir essen ein Eis zusammen. Er wohnt jetzt wieder in Finnland, verfolgt meine Reise und kam mir mit dem Rad entgegen.

Giorno 13 – 05/08/2021: Da Helsinki a nach Jyväskylä

Il percorso diventa più difficile, tante piccole salite e discese. Ma la il tracciato è divertente. Raggiungo abbastanza rapidamente l’altezza di Lahti. Quasi nessun traffico, molte piste ciclabili.

Mi ricordo la traversata in traghetto: Noi ciclisti avevamo un grande angolo tutto per noi. Quando ci si avvicinava, c’era un odore inconfondibile… ciclisti con calzini non lavati da giorni 🤣😱😱

Che sorpresa: il nostro amico Heikki mi aspetta lungo la strada e mangiamo un gelato insieme. Ora vive di nuovo in Finlandia, segue il mio viaggio ed è venuto con la sua bici ad incontrarmi.

Tag 12 – 04.08.2021: Von Kilingi Nömme nach Tallinn und Helsinki
191 Km, 430 Hm/D+

Heute früh zeitig gestartet, um in Tallinn die Fähre nach Helsinki rechtzeitig zu erreichen. Hotel in Helsinki gebucht. Heute „nur“ etwa 190 km. In der Früh ist es a….kalt.
Vor Talinn merkte ich, dass, obwohl heute morgen eingepumpt, die Luft im Vorderreifen weniger wurde . Beim Einpumpen ist mir ein Schnitt aufgefallen. Die Luft ging wieder raus. Was tun? Da sehe ich doch genau vor mir einen Radladen. So ein Glück. Ich gehe rein, da kommt mir wer entgegen und fragt: du bist doch die Gabi?
Es war Matthias Siegert, auch Teilnehmer beim Event, mit Umwerferproblem.
Vorne neuen Reifen aufgezogen und hinten auch; dieser hatte auch ein paar Schnitte. Hab ihn aber als Reserve mitgenommen.
Heute öfters Regenschauer, Regenkleidung an, nach 5 km wieder aus … wieder an.

Missgeschicke:
Erst Plattfuß,
Dann vor falschem Terminal,
Dann musste ich im Schiffsbauch 10 min warten, weil der, der sein Rad an meins gekettet hat, sich verlaufen hatte. Wir mussten dann warten, bis alle Container und Lkws draußen waren. Das muss man mal gesehen haben, der reine Wahnsinn, wenn da ein Fußgänger in die Quere käme, wehe dem. Aber das Ausladen muss einfach mega-schnell gehen
Aus dem Schiff raus und hatte kein Internet… wo ist das Hotel? Hilfe! Dann gemerkt, ich hatte Flugmodus…
An der Ampel musste ich zwei lange Phasen warten, bis ich draufkam, wie man das Ding bedient, um anzuzeigen, dass man über die Kreuzung will.
Im Hotel ging der Aufzug nicht, so wieder raus und in den nächsten. Der ging auch nicht … bis ich draufkam, dass man die Zimmerkarte an einen Sensor halten muss…🤭🤭
WOHL NICHT MEIN TAG

Giorno 12 – 04/08/2021: Da Kilingi Nömme a Talinn e Helsinki

Partenza presto oggi per prendere il traghetto per Helsinki a Tallinn in tempo. Prenotato Hotel a Helsinki. Oggi „solo“ circa 190 km. Fa freddo al mattino.
Prima di arrivare a Talinn ho notato che, sebbene avessi pompato le gomme questa mattina, l’aria nella gomma anteriore stava diminuendo. Ho notato un taglio quando l’ho gonfiato di nuovo. L’aria è usciata di nuovo. Cosa fare? Vedo un negozio di biciclette proprio di fronte a me. Che fortuna. Entro e qualcuno si avvicina e mi chiede: ma tu non sei Gabi?
Era Matthias Siegert, anche lui partecipante all’evento, con un problema al deragliatore.
Ho messo un nuovo pneumatico all’anteriore e al posteriore, che aveva anche qualche taglio. Ma l’ho portato con me come ricambio.
Oggi, frequenti rovesci di pioggia, indumenti di pioggia su, fdopo 5 km giù, … di nuovo su.

Disgrazie:
Prima forato copertone anteriore,
Poi davanti al terminale sbagliato,
Poi ho dovuto aspettare 10 minuti nella nave perché il ragazzo che aveva legato la sua bici alla mia si era perso. Poi abbiamo dovuto aspettare che tutti i container e i camion fossero fuori. Bisogna vederlo una volta, è pura follia, se un pedone si mette in mezzo, guai a lui. Ma lo scarico deve essere mega-veloce.
Fuori dalla nave e senza internet… dov’è l’hotel? Aiuto! Poi mi sono reso conto che ero in modalità volo…
Al semaforo ho dovuto aspettare per due lunghe fasi finché non ho capito come azionare il coso per indicare che volevo attraversare l’incrocio.
Nell’hotel, l’ascensore non funzionava, quindi ho dovuto uscire e salire in quello vicino. Neanche questo ha funzionato… finché non ho capito che devi tenere la tua scheda della stanza vicino a un sensore…🤭🤭
PROBABILMENTE NON È LA MIA GIORNATA

Tag 11 – 03.08.2021: Von Bauska nach Riga und bis Kilingi Nömme (Estland)
306 Km, 960 Hm/D+

Heute stehen 30 km Schotterpiste auf dem Programm. Der Veranstalter hat diese Strecke gewählt, um die vielbefahrene Straße A7 nach Riga zu vermeiden.
Rüttelpiste pur. Festgebacken oder lose kleine und große Steine. Wellblech. Für RR keinesfalls geeignet.
Gruseliges Erlebnis bei einem Verhauer. Plötzlich drei Hunde vor mir. Ein riesiger schwarzer zotteliger uralter und 2 kleinere. Ich näherte mich langsam. Als der große mich bemerkt, kommt er auf mich zugeschossen. Großer Kopf voller Narben, blutunterlaufene Augen und … das Maul voller Schaum. Zähnefletschen. Ich springe vom Rad und stelle es zwischen uns und schief hinter mich, da die anderen beiden von hinten kommen. Schaut nicht gut aus. Irgendwie schleife ich das Rad weiter. Der Große macht immer wieder zähnefletschend Sprünge zu mir. Dann lassen sie ab. Ich schiebe noch etwas mir zitternden knien…
Auf den ersten Rüttelkilometern hab ich unbemerkt meinen Pfirsich verloren 🤣🤣. Dann das Käsebrot … aber bemerkt.
Für diese Nacht im Kämping Peebu Hütte gebucht. Allerdings über 6 km abseits von der Route bedeutet Zusatzkilometer.

Giorno 11 – 03/08/2021: Da Bauska a Riga fino a Kilingi Nömme
Oggi sono in programma 30 km di strada sterrata . L’organizzatore ha scelto questo percorso per evitare la trafficata strada A7 per Riga.
Ghiaia pura. Sassi piccoli e grandi cementate o sciolte. Come lamiera ondulata. Per niente adatto a bici di corsa.
Esperienza spaventosa dopo aver sbagliato strada: improvvisamente tre cani davanti a me. Un enorme nero arruffato vecchio e 2 più piccoli. Mi sono avvicinata lentamente. Quando quello grosso si accorge di me, viene rapidamente verso di me. Grande testa piena di cicatrici, occhi iniettati di sangue e… bocca piena di schiuma. Ringhiando. Salto giù dalla bici e la metto tra di noi e mi metto di traverso mentre gli altri due arrivano da dietro. Non sono in una buona situazione. In qualche modo trascino la bici. Quello grosso continua a fare dei salti ringhiosi verso di me. Poi si allontanano. Spingo la bici un po‘ avanti con le ginocchia tremanti…
Nei primi chilometri sballottati ho perso la mia pesca senza accorgermene 🤣🤣 (non è la prima volta). Poi il panino al formaggio … ma mi sono accorta.
Ho prenotato per quella notte al Kämping Peebu un chalet. Tuttavia, più di 6 km fuori dal percorso significa chilometri in più.

Tag 10 – 02.08.2021: Von Sakiai nach Bauska (Lettland)
234 Km, 720 Hm/D+

In der früh Regen. Ich habe lange herumgewerkelt, um den Aufbruch rauszuzögern. Die ersten Kilometer zogen sich wie Kaugummi. Ich war gleich klitschnass. Im ersten Ort Supermarktstopp, um mich auch etwas aufzuwärmen. Fehlanzeige. Klimatisiert und noch kälter als draußen. Zu essen gab es auch nix gescheites. Eiskaltes Kefir und trockene Zimtschnecken. Im nächsten Ort wieder Supermarkt. Dort hatten sie so Teilchen doppelt so groß wie Faschingskrapfen. Englisch kann niemand. Auf meine Frage was drin sei, schlug die Frau mit Armen. Aha, irgendwas mit Geflügel. War übrigens sehr lecker. Auf einen heißen Kaffee musste ich noch die nächste Tankstelle abwarten. Regen. Regen. Regen. Aber je weiter ich auf km 100 kam, desto mehr verschwanden die fiesen Gedanken. Dann bald die Hälfte. Zwischendurch kriminellste Straßenabschnitte. Schwertransporter, die mit Karacho vorbeifahren. Eine falsch Bewegung und du bist weg. Danach schmeißt einen der Sog fast um. Ich treffe Karl, der völlig fertig erzählt, er sei fast unter die Räder gekommen. Auf einem nächsten Abschnitt wich ich immer aufs tiefere Schotterbankett aus, um nichts zu riskieren. Zwischendurch mal regenfrei, dann türmten sich wieder Wolken. Hoffentlich kein Gewitter, wie vorgewarnt. Irgendwann dann nur noch 30 km. Windböen machen das Leben schwer. Vor dem Hotel noch kurz Waschanlagenstopp. Zwei andere Biker bringen grad die dreckigen Räder ins Zimmer. Geht auch. Was morgen kommt? Wird sehr hart, denn 30 km um Riga ausweichen auf Schotter. Und das bei dem nassen Boden… Hilfe.
Zudem zwischen km 240 und 350 keine Unterkünfte.

Giorno 10 – 02/08/2021: Da Sakiai a Bauska (Lettonia)
Pioggia al mattino. Ho smanettato a lungo per ritardare la partenza. I primi chilometri si sono trascinati come chewing-gum. Ero subito completamente bagnata. Nella prima città, mi sono fermato al supermercato per scaldarmi un po‘. Neanche per sogno. Aria condizionata e ancora più freddo che fuori. Non c’era nemmeno niente di buono da mangiare. Kefir ghiacciato e panini secchi alla cannella. Nel paese successivo sono andata di nuovo al supermercato. Lì avevano pezzi due volte più grandi dei „Krapfen“ di carnevale. Nessuno parla inglese. Quando ho chiesto cosa ci fosse dentro, la donna ha agitato le braccia. Aha, qualcosa con pollame. A proposito, era molto gustoso. Ho dovuto aspettare un caffè caldo alla prossima stazione di servizio. Pioggia. Pioggia. Pioggia. Ma più mi avvicinavo al km 100, più i brutti pensieri sparivano. Poi presto la metà della tappa di oggi. In mezzo, i tratti di strada più criminali. Veicoli pesanti che passano a tutta velocità. Una mossa sbagliata e sei finito. Dopo di che, l´aspirazione del vento quasi ti butta giù. Incontro Karl, che è completamente esausto e mi dice che è quasi finitosotto le ruote. Sul tratto successivo, sono uscito spesso sulla spalla di ghiaia per non rischiare nulla. Ha smesso a piover, poi le nuvole si sono riunite di nuovo. Speriamo che non ci sia un temporale, come mi avevano avvertito. Ad un certo punto restano solo 30 km. Le raffiche di vento rendono la vita difficile. Una breve sosta all’autolavaggio prima dell’hotel. Altri due ciclisti portano le biciclette sporche nella stanza. Anche questo funziona. Cosa succederà domani? Sarà molto dura, perché 30 km intorno a Riga saranno su ghiaia. E questo con il terreno bagnato… aiuto. E non ci sono rifugi tra i km 240 e 350.

Tag 9 – 01.08.2021: Von Jezewo Stare nach Sakiai (Litauen)
278 Km, 1320 Hm/D+

Start um 5 Uhr. Nach der erholsamen Übernachtung im schönen Hotel Atlanta geht es jetzt grad kerzengrad dahin. Immer leicht auf und ab, was man nur daran merkt, weil man nur 21 bis 25 auf den Tacho bekommt. Dann wieder 30 km/h und mehr.
Jeder Tag verläuft gleich:
Radeln. Radeln. Radeln. Einkaufen. Essen. Radeln. Radeln. Radeln. Café oder Eis. Radeln. Radeln. Radeln. Denken. Rechnen. Radeln. Radeln. Radeln. Fotografieren. Radeln. Radeln. Radeln. Rechnen. Denken. Radeln. Radeln. Radeln. Hotel einchecken. Waschen. Geräte laden. Duschen. Schlafen. Packen. WIEDERHOLUNG …
Der Veranstalter hat uns gestern Abend informiert, dass eine Teilnehmerin, Olga Ivanova aus der Ukraine am 28.07. am Plattensee tödlich verunglückt ist. 😢😢😢 … ich denke viel an Olga, die das Pech hatte, einem dieser Kamikazefahrer zu begegnen … oder dummer Zufall.

Giorno 9 – 01/08/2021: Da Jezewo Stare a Sakiai (Lituania)
Partenza alle ore 5. Dopo una buona notte di sonno nel bel Hotel Atlanta, sto proseguendo sempre dritto . Sempre leggermente su e giù, cosa che si nota solo perché si arriva solo a 21-25 km/h sul tachimetro. Poi di nuovo 30 km/h e più.
Ogni giorno è uguale:
Pedalare. Pedalare. Pedalare. Shopping. Mangiare. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Caffè o gelato. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Pensare. Calcolare. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Fotografare. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Calcolare. Pensare. Pedalare. Pedalare. Pedalare. Check in hotel. Lavare. Ricaricare dispositivi elettronici. Doccia. Dormire. Sistemare le borse. RIPETERE …
L’organizzatore ci ha informato ieri sera che una partecipante, Olga Ivanova dall’Ucraina, ha avuto un incidente mortale il 28.07. sul lago Balaton. 😢😢😢 … penso molto a Olga, che ha avuto la sfortuna di incontrare uno di questi piloti kamikaze … o stupida coincidenza.

Tag 8 – 31.07.2021: Von Lipsko nach Jezewo Stare
294 Km, 1180 Hm/D+

Heute war wieder viel Bauernland, aber zwischendrin mal 20 km befahrenste Straße, wo mich ebensoviele Sattelschlepper mit oder ohne Anhänger überholten. Unterkünfte sind dünn gesät, daher standen heute über 290km auf dem Programm. Es ist eine gute Taktik, nicht an 290 km zu denken, sondern immer in 5er-Schritten. Den ganzen Tag keine anderen NC4k-Teilnehmer gesehen.
Die Mücken sind lästig. Wenn man mal ein Plätzchen im Wald aufsucht und die Radhose runter lässt, stürzen sich sofort unzählige ausgehungerte Stechsauger auf die ungeschützten blanken Teile 😊

Giorno 8 – 31/07/2021: Da Lipsko a Jezewo Stare

Anche oggi ho attraversato molti terreni agricoli, ma in mezzo c’erano 20 km di strade più trafficate, dove sono stato superato da altrettanti camion con o senza rimorchio. Gli alloggi sono scarsi, quindi il programma di oggi era di oltre 290 km. È una buona tattica non pensare a 290 km, ma sempre a passi di 5. Nessun altro partecipante NC4k visto per tutto il giorno.
Le zanzare sono fastidiose. Se si trova un posto nella foresta e si lasciano cadere i pantaloncini da ciclista, innumerevoli ventose fameliche si avventano immediatamente sulle parti nude non protette.
😊

Tag 7 – 30.07.2021: Von Krakau nach Lipsko
253 Km, 1880 Hm/D+

Heute geht es durch polnisches Bauernland. Idyllische Ruhe, kein Verkehr. Man muss nur aufpassen, dass man nicht alle Nase lang ein paar Hunde an den Hacken hängen hat. Beschleunigen und Intervalltrainung tut weh nach so vielen Kilometern in den Beinen. Vertreibe mir die Zeit mit Ortsschilder lesen. Erstaunlich wie polnische Wörter mit zehn Buchstaben mit 1 bis 2 Vokalen auskommen können. Pure Zungenbrecher für uns .
Die Unterkunft Lipsko liegt etwas abseits der Strecke. Im Dorf Lipsko fällt mir eine Frau am Straßenrand auf, die fotografiert und applaudiert. Auf dem Weg zur Pension hält auf einmal ein Auto vor mir, Warnblinkanlage an, dieselbe Frau steigt aus, stoppt mich und sagt, ich sei falsch gefahren. Ich erkläre, dass ich zur Unterkunft möchte. Sie sagt, sie ist begeistert, dass so ein Rennen in Lipsko vorbei kommt. Ich sei die zweite Frau heute. Die nette Frau heißt Ursula. Ich bekomme zwei Kuchen, die mich retten, denn Abendessen gibt es leider keines.

Giorno 7 – 30/07/2021: Da Krakau fino a Lipsko
Oggi ci dirigiamo verso i terreni agricoli polacchi. Pace idilliaca e tranquillità, nessun traffico. Bisogna solo stare attenti a non avere qualche cane alle calcagna ogni tanto. L’accelerazione e „l’allenamento a intervalli“ mi fanno male alle gambe dopo tanti chilometri. Passo il tempo leggendo i cartelli con i nomi dei luoghi. È incredibile come le parole polacche con dieci lettere possano cavarsela con 1 o 2 vocali. Puro scioglilingua per noi.
L’alloggio Lipsko è un po‘ fuori mano. Nel villaggio di Lipsko noto una donna ai bordi della strada che scatta foto e applaude. Sulla strada verso la pensione, un’auto si ferma improvvisamente davanti a me, con le luci di emergenza accese, la stessa donna scende, mi ferma e dice che stavo guidando in direzione sbagliata. Spiego che voglio andare all’alloggio. Dice di essere entusiasta che una gara del genere arrivi a Lipsko. Dice che sono la seconda donna oggi. La donna gentile si chiama Ursula. Prendo due torte, che mi salvano, perché purtroppo non c’è la cena.

Tag 6 – 29.07.2021: Von Strba nach Krakau
206 Km, 2140 Hm/D+

Heute morgen nur halbe Gurke als Frühstück. Erst bei einer Tankstelle gefrühstückt.
Heute Nacht Regen, 12 Grad in Abfahrt. Von Strba durch die Hohe Tatra, sehr schön.
Dann bis Krakau zum Teil auf stark befahrener Straße. Höllisch. Hab überlebt.

Giorno 6 – 29/07/2021: Da Strba a Krakau
Solo mezzo cetriolo per colazione questa mattina. Prima colazione solo più avanti presso una stazione di servizio.
Stanotte pioggia, 12 gradi in discesa. Da Strba attraverso gli Alti Tatra, – molto bello.
Poi fino a Krakau in parte su una strada molto trafficata. Infernale. Ho sopravvissuto.

Tag 5 – 28.07.2021: Von Balassagyarmat nach Strba
197 Km, 2610 Hm/D+

Nach dem Biwak im Freien mit wenig Schlaf Start um 5.00 Uhr. Nach 120 km beginnen die Steigungen der Tatra. Es geht nicht leicht, heiß, brutale Steigungen, Null Motivation. Die vielem km gestern und kein Bett waren kontraproduktiv.
Schon das zweite verunfallte Auto auf Dach gesehen. Die Ungarn und Slowaken haben es offensichtlich sehr eilig. Unterkunft gebucht in Strba, diesmal knapp unter 200km geblieben.

Giorno 5 – 28/07/2021: Da Balassagyarmat a Strba
Dopo aver bivaccato all’aperto con poco sonno, partenza alle 5.00 del mattino. Dopo 120 km iniziano le salite della Tatra. Non è facile, caldo, salite brutali, zero motivazione. I molti km di ieri e nessun letto sono stati controproducenti.
Già visto la seconda auto incidentata sul tetto. Gli ungheresi e gli slovacchi sembrano aver fretta
. Alloggio prenotato a Strba, questa volta a poco meno di 200 km.

Tag 4 – 27.07.2021: Von Balatonszepezd geht es entlang dem Balaton zum 1. Gate in Tihany, dann weiter nach Budapest und in Richtung slovakischer Grenze bis Balassagyarmat.
267 Km, 1790 Hm/D+

Am Morgen in der Unterkunft noch Kaffee und Wasser bekommen … dann on the way. Gate 1 war unspektakulär… kein Zeichen von NC4k. Die Weiterfahrt ist flach. An der Donau vor Budapest gibt es Fischgulasch. In der Nähe der Grenze zur Slovakei habe ich ein Appartment gebucht. Gegen Abend haben Xavier und Buran aufgeschlossen und wir vereinbaren, uns die Unterkunft zu teilen. Nachdem wir die Unterkunft gefunden hatten, war dort niemand. Wir waren daher gezwungen, es uns in einem nahegelegenen Park „gemütlich“ zu machen und dort zu biwakieren. Es war ein ruhiges Plätzchen, jedoch mit Mücken.

Giorno 4 – 27/07/2021: Da Balatonszepezd costeggiamo il lago Balaton fino al 1° cancello di Tihany, poi attraversiamo Budapest e verso il confine slovacco fino a Balassagyarmat.
Alla mattina ho preso il caffè e l’acqua presso l’alloggio … poi sulla strada. Il cancello 1 non era spettacolare… nessun segno di NC4k. Il viaggio prosegue in pianura. Sul Danubio prima di Budapest mangio il gulasch di pesce. Vicino al confine con la Slovacchia ho prenotato un appartamento. Verso sera Xavier e Buran mi raggiungono e ci accordiamo per condividere l’alloggio. Dopo aver trovato l’alloggio, non c’era nessuno. Siamo stati quindi costretti a metterci „comodi“ in un parco vicino e a bivaccare lì. Era un posto tranquillo, ma con le zanzare.

Tag 3 – 26.07.2021: Von Zalec sind es noch etwa 120 km bis zur ungarischen Grenze. Von dort ist das Ziel der Plattensee (Balaton). Die ersten 50 km gingen wunderschön durch Slowenien. Es wurde von Stunde zu Stunde heißer. Keine Brunnen zum erfrischen, daher ein paarmal zugekeht. Zum matchalatte, Colas, Steinpilzsuppe in ganz versteckten Lokal an der Strecke. Ich war einziger Gast, als ich gehen wollte, war plötzlich das Lokal voller Polizisten. Nanu? Bin ich irgendwo zu schnell gefahren (oder zu langsam 😊)?
Es wurde immer heißer, zum Teil an die 39 Grad. Sehnsüchtig schaute ich in jeden Garten nach Beregnungsschläuchen oder so. Bis ich auf eine geniale Erfrischungsidee kam. Friedhöfe… dort gibt es immer Gießwasser 🤭
Ab der slowenischen Grenze waren die ersten 50 km grenzwertig. Auf und ab ging es zwar schon den ganzen Tag, aber jetzt mega schlechter Straßenbelag. Viel Verkehr. Einige Male bin ich mit meinem Rad aufs Bankett gesprungen wenn sich ungebremst ein Sattelschlepper näherte.
Am Plattensee musste ich mich erst mal mit Zitroneneis belohnen.
Am See entlang musste ich mein Tempo noch mehr drosseln. Heimreise aus den Seebädern, … auch war der Belag oft von Wurzeln durchzogen und ich wurde ordentlich durchgeschüttelt. Aber irgendwann war ich dann da in der Unterkunft.

250 Km, 1800 Hm/D+

Giorno 3 – 26/07/2021: Da Zalec sono circa 120 km fino al confine ungherese. Da lì, la destinazione è il lago Balaton.
I primi 50 km sono passati splendidamente attraverso la Slovenia. Faceva più caldo di ora in ora. Non ci sono fontane per rinfrescarsi, quindi mi sono fermata un paio di volte presso un bar. Per matchalatte, colas, zuppa di funghi porcini in un ristorante molto nascosto lungo il percorso. Ero l’unico ospite, quando volevo andarmene, il posto era improvvisamente pieno di poliziotti. Sono andata troppo veloce da qualche parte (o troppo lenta 😊)?
Faceva sempre più caldo, a volte vicino ai 39 gradi. Ho guardato con nostalgia in ogni giardino per trovare dei tubi di irrigzione o qualcosa del genere. Finché non mi è venuta un’idea brillante per rinfrescarmi. Cimiteri… c’è sempre acqua per l’irrigazione lì 🤭
Dal confine sloveno, i primi 50 km sono stati al limite. Su e giù è andato tutto il giorno, ma ora mega cattivo manto stradale. Tanto traffico. Più volte sono saltata con la mia bici sulla spalla stradale quando un camion si è avvicinato senza frenare.
Al lago Balaton ho dovuto ricompensarmi con un gelato al limone.
Lungo il lago ho dovuto rallentare ancora di più. Tornando a casa dalle località balneari, …la superficie era spesso danneggiata da radici e sono stata molto scossa. Ma alla fine ci sono arrivato in albergo.

Tag 2 – 25.07.2021: Heute geht es zeitig durch den Naturpark der Julischen Voralpen über den Passo Tanamea hinein nach Slovenien nach Bovec. Danach langer Anstieg durch das schöne Soca-Tal bis auf den Vrsic-Pass und steil hinunter nach Kranska Gora. Anschließend geht es nach Bled und Slovenien wird von Westen nach Osten durchquert.

224 Km, 3650 Hm/D+

Giorno 2 – 25/07/2021: Oggi cavalchiamo presto attraverso il parco naturale delle Prealpi Giulie, superiamo il passo Tanamea verso la Slovenia e arriviamo a Bovec. Poi una lunga salita attraverso la bella valle della Soca (valle dell´Isonzo) fino al passo Vrsic e giù ripidamente verso Kranska Gora. In seguito, il percorso va a Bled e la Slovenia sarà attraversata da ovest a est.

Tag 1 – 24.07.2021: Start um 8:30 von fast 200 NC4K-Ridern in der Manifattura Tabacchi in Rovereto.
Es geht gleich zur Sache: Auffahrt zum Passo della Borcola mit den vollbeladenen Rädern, welche je nach Equipment an die 20 kg wiegen. Übernachtung in Tarcento, jedoch mit sehr wenig Schlaf, da der Zimmerkollege erst um 1 Uhr eintrudelt und die Rezeption geschlossen ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

242 km/ 2350 Hm /D+

Giorno 1 – 24/07/2021: Partenza alle 8:30 di quasi 200 ciclisti NC4K alla Manifattura Tabacchi di Rovereto.
Si va dritti al punto: salita al Passo della Borcola con le biciclette a pieno carico, che pesano fino a 20 kg . Pernottamento a Tarcento ma con pochissimo sonno, visto che il compagno di stanza arriva solo all’una di notte e la reception è chiusa. Ma questa è un’altra storia.

Vor dem Start – 23-07-2021: Briefing, …

Prima della partenza – 23/07/201: Briefing, …

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Hermann on tour – TPBR2021

Race-Cap Nr. 102

Mit dem Rennrad von Wien nach Barcelona (=Three Peaks Bike Race) oder ans Nordkap (=Northcape4000)? Die Leitners gehen dieses Jahr getrennte Wege.

Scrollt hinunter zu den täglich aktualisierten Bildern!

Hermann war seit Samstag, 10. Juli, unterwegs beim Three Peaks Bike Race als Fahrer Nr. 102, heute, am 20.07.21 ist er kurz vor Mittag ins Ziel gekommen. Fahrzeit für die über 2720 Km/ 31.000Hm nicht ganz 10 Tage, vom Mittagsstart aus gerechnet. Bravissimo!


Start in Wien – Ziel Barcelona – drei Kontrollstellen – dazwischen freie Streckenwahl:
1. Mangart Sattel in Slowenien
2. Große Scheidegg – Männlichen
3. Col du Tourmalet 

Live-Verfolgung:
Legendstracking – TBPR SOLO Nr. 102 –> angekommen in Barcelona heute, 20.07.21 kurz vor Mittag … GRATULIERE!!!!

Im Ziel

Tag 11 – Dienstag, 20.07.21 – 74 km, 1100Hm
Kloster Montserrat – Tibidabo – Barcelona Arc de Triomf
Angekommen. Gratulation zur Superleistung überhaupt bei diesen Bedingungen …
Ich bin megafroh, dass mein Mandl wohlbehalten angekommen ist … nicht nur wegen der Packtaschen, die am Samstag wieder auf Reisen gehen … siehe Blogbeitrag

Tag 10 – Montag, 19.07.21 – 210 km/ 3029Hm
El pont de Suert – Kloster Montserrat
Start um 4 Uhr. Geht schwer heute. Hermann wird wahrscheinlich noch eine Nacht einlegen … auch, weil Nachtfahrt nach Barcelona wegen kürzlich verhängter Ausgangssperre nicht möglich ist und Höhenmeter ohne Ende anstehen heute. Gegen drei erreicht er Manresa, da waren wir schon mal vor zwei Jahren beim TPBR2019. Von hier geht es weiter durch das wunderschöne Montserrat-Gebirge. In Manresa wartet ein Fan an der Strecke: Jordi. Mit ihm waren wir auf der MGM (Madrid-Gijon-Madrid) unterwegs.
Hermann wird beim Kloster Montserrat die letzte Nacht verbringen und morgen gemütlich ins Ziel rollen.

Tag 9 – Sonntag, 18.07.21 – 250 km/ 4288Hm
Tarbes – Peak 3 Gran Tourmalet – Col d’Aspin – Arreau – El pont de Suert

Traumwetter. Es läuft gut. Der Track zeigt Hermann nach 9 Uhr noch im Hotel an. Verschlafen? Oder was ist los? Warum gibt es nicht mal einen Tag ohne Aufregung. Gabi versucht Hermann zu erreichen. Er meldet sich erst vom Peak 3 vom Gran Tourmalet, dem legendären Tour-Pass. Tracker war aus. Aufregung umsonst. Nun geht es weiter auf den zweiten Pass des Peak 3, den Col d’Aspin. Heute stehen dann noch ein paar Anstiege an, eine vereinfachte Strecke ginge durch Tunnels, die verboten sind. Missgeschick mit Folgen. Gleichgewicht verloren, umgekippt mit Rad und nicht schnell genug aus dem Klickpedal rausgekommen. Sturz auf die Straße, irgendwas hat beim Aufprall geknaxt … Rippe? Schmerz hält sich nach Weiterfahrt in Grenzen, aber angenehm ist was anderes. Besser eine zusätzliche Nacht einzuplanen. Zudem hat Barcelona nun eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Somit ist eine nächtliche Fahrt über den finalen Pflichtparcour nicht möglich. Da der morgige Tag über 300km hat, wird aufgrund der Sperre wohl noch eine Übernachtung fällig sein. Ist eh vernünftig.

Tag 8 – Samstag, 17.07.21 – 270 km, 2040Hm
Cesseras – Carcassonne – Tarbes kurz vor Lourdes

Verschlafen und ohne Wasser los. Erst nach 45 km Einkaufsmöglichkeit. Die Männer unterwegs schauen alle nicht mehr ganz frisch aus … Wetter ist jetzt glücklicherweise gut. Zimmer in Tardes gebucht. Morgen Wallfahrten in Lourdes … Vor Hermann liegen nun noch gut 540 Kilometer und an die 9000 Höhenmeter. Es schaut so aus, als schafften es die Packtaschen noch rechtzeitig nach Hause vor meinem Start. *Daumendrück* – nicht nur wegen der Taschen 😍😍😍
„Ein Bett im Kornfeld …“ 🎵 🌻