
Bergpanorama trifft Seeblick:
Mit atemberaubenden Ausblicken auf die umliegende Bergwelt und den nördlichen Gardasee bietet die Tour auf den Monte Stivo oberhalb von Arco ein unvergessliches Bergerlebnis. Der Gipfel zieht gleichermaßen Tourengeher, Wanderer und Schneeschuhgeher an. Mit Skiern entfaltet die Tour besonders bei Firn ihre volle Schönheit.
Wer bei frischem, windverfrachtetem Schnee unterwegs ist, sollte vorsichtig sein: Der Gipfelbereich und die steileren Abschnitte unterhalb des Kamms können anspruchsvoll werden. Daher empfiehlt es sich unbedingt, vor der Tour den aktuellen Lawinenlagebericht für das Trentino zu prüfen.

Nur wenige Minuten unterhalb des Gipfels lädt das Rifugio Monte Stivo – Prospero Marchetti zur Einkehr ein. Die Hütte ist je nach Saison täglich oder an den Wochenenden geöffnet und bietet eine willkommene Pause mit fantastischer Aussicht.
Damit sich die Anfahrt lohnte, haben wir zwei Gipfel bestiegen und uns eine Übernachtung in unserem Lieblingshotel in Peschiera, im Hotel Enjoy, gegönnt.

Start: Passo Santa Barbara, Parkplatz vor der Bar Antonio. Hier gibt es sogar einen neuen Camperstellplatz oder 100m weiter nach dem Pferdehof auf den Parkplatz Sant‘ Antonio. Am besten fährt man von Loppio hoch, die Straße von Arco ist sehr kurvenreich und eng (aber spektakulär, Achtung auf die Radfahrer!)
Länge der Tour: 11 km/ 850 Hm
Zeit: etwa 3h für Auf- und Abstieg
Beschreibung:
Etwa zwei Wochen vorher hätte man noch vom Parkplatz mit Skiern starten können, das war uns leider nicht vergönnt.

Wir mussten unsere Skier etwas über eine halbe Stunde tragen. Man folgt der Beschilderung und Markierung Rifugio Stivo/ Prospero Marchetti.
Zunächst ein geschotterter Fahrweg, vorbei an einem Häuschen, dann dem Wanderweg in einigen Kurven hoch zur Waldgrenze. Von hier hat man schon Ausblick auf den Gipfel und die knapp darunter liegende Hütte.
Ein langer, breiter Rücken, der stellenweise etwas steiler wird, zieht sich nach Nordosten hinauf, Diesem folgt man fast bis zu seinem Ende bei etwa 1845 m, einem kleinen Vorgipfel.

Von dort quert man in die Westflanke des Monte Stivo und steigt über den mittelsteilen Gipfelhang auf, passiert dabei rechts das Rifugio Stivo – Prospero Marchetti und erreicht schließlich den höchsten Punkt mit dem Gipfelkreuz.
Eine detailiertere Beschreibung findet ihr hier.
Zur Tour Nr. 2: Cima Costabella