
Die Anmeldung zum Transcontinental Race fühlte sich im ersten Moment nach Vorfreude an – und kurz darauf nach der Erkenntnis, dass ich mir vielleicht zu viel vorgenommen habe. Vernünftig? Hmmmhmm, weiß nicht …
Aber als ich die Eckdaten (Trondheim in Norwegen nach Kalamata in Griechenland) der TCR 2026 gesehen hatte, wusste ich „da will/muss ich hin“ … den Floh hat mir aber ein bisschen auch Hermann ins Ohr gesetzt …
Wieder mal dachte ich mir bei der Bewerbung, dass sie mich eh nicht nehmen würden … Fehlanzeige!

Und das ist es – TCR:
Das Transcontinental Race (TCR) ist eines der anspruchsvollsten Ultra-Distanz-Radrennen der Welt. Die Strecke führt über mehrere tausend Kilometer quer durch Europa – non-stop, unsupported und ohne festgelegte Route zwischen wenigen Pflicht-Checkpoints und einigen Pflicht-Strecken.
Unterstützung von außen ist nicht erlaubt: Navigation, Verpflegung, Schlaf, Reparaturen und mentale Stärke liegen vollständig in der Verantwortung der Fahrerinnen und Fahrer. Gefahren wird rund um die Uhr, dieses Jahr wohl über 5000 Kilometer, durch wechselnde Länder, Klimazonen und Landschaften.
Das TCR ist mehr als ein Radrennen. Es ist ein extremes Ausdauer- und Abenteuerprojekt, bei dem Strategie, Selbstständigkeit und mentale Belastbarkeit genauso entscheidend sind wie körperliche Fitness.
Die ersten Recherchen zur Strecke habe ich hinter mir … Ich komme auf mindestens 5000 Kilometer und über 50.000 Hm.
Ob es für mich möglich ist, das in der maximalen Zeit (20 Tage) zu schaffen?
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